Am Passaúna-Stausee gibt es verschiedene Landnutzungen wie Wald, Landwirtschaft und Siedlungen in unmittelbarer Nähe zum Gewässer. Foto: Tobias Bleninger, UFPR

Aufforstung sichert Trink­was­ser­qua­lität von Stauseen

von | 10. Mai 2021

Weltweit sichern Stauseen die Trink­was­ser­ver­sorgung. Doch die Wasser­qua­lität verschlechtert sich. KIT-​Forscher haben eine Methode zur Über­wa­chung entwi­ckelt. Eine Erkenntnis: Aufforstung hilft.

Trink­wasser kann auf viele Arten gewonnen werden, etwa als Ufer­filtrat von Flüssen oder aus Brunnen. Eine groß­tech­nische Möglichkeit sind Stauseen. „Stauseen sind in vielen Teilen der Erde für die Trink­was­ser­ge­winnung uner­lässlich”, konsta­tiert ein Springer-​Autorenkollektiv um Christian Malewski in seinem Zeit­schrif­ten­beitrag Kann die Wasser­qua­lität in Stauseen aus Satel­li­ten­daten abge­leitet werden_​(117).

Doch durch Verlandung, Über­düngung, Umwelt­ver­schmutzung und Abholzung leidet die Qualität des Wassers in diesen riesigen, von Menschen geschaf­fenen Reser­voirs. Ein deutsch-​brasilianisches Konsortium unter Leitung des Karls­ruher Instituts für Tech­no­logie (KIT) hat zur besseren Über­wa­chung einfach anwendbare Mess- und Moni­to­ring­me­thoden entwickelt. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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