Die Nanoplastik-Forscher beim Aufstieg im Nationalpark Hohe Tauern. Foto: ZAMG / Niedermoser

Nano­plastik rieselt in die Alpen wie Schnee

von | 17. Februar 2022

Mikro­plas­tik­struk­turen verun­rei­nigen Gewässer und Weltmeere, aber auch Böden oder die Luft. Wie sich das auf Gebirge wie die Alpen auswirkt, unter­sucht derzeit ein Schweizer Forscherteam.

Plastik besteht aus Polymeren, die sehr langlebig sind und sich im Laufe der Zeit auch immer weiter verkleinern. „Durch die Eigen­schaften der Polymere, werden größere Plas­tik­par­tikel mit der Zeit zerkleinert, was dazu führt, dass zunehmend mehr Mikro- oder Nano­plastik in den Umwelt­medien Wasser, Luft und Boden nach­weisbar ist. Nachweise von Mikro­plas­tik­par­tikeln in Pflanzen und Tieren, Trink­wasser und sogar im Menschen selbst […] in Verbindung mit möglichen Gefahren durch die Aufnahme dieser Fremd­körper sollten aufhorchen lassen”, benennen die Springer-​Autoren Collin J. Weber, Christian Opp und Peter Chifflard in ihrem Zeit­schrif­ten­beitrag Anrei­cherung von Plas­tik­par­tikeln in Auenböden auf Seite 31 gleich eine ganze Reihe von damit zusam­men­hän­genden Problemen.

Wissen­schaftler unter­scheiden dabei Makro­plastik mit einer Parti­kel­größe über 5 mm, Mikro­plastik mit einer Größe von 5 mm bis 1 μm und Nano­plastik von 1 μm oder kleiner als 100 nm. Der Eintrag dieser Partikel erfolgt praktisch überall: in Böden, in Gewässer und in der Luft. Wie sich das auf die Alpen auswirkt, unter­sucht ein Team um Forscher Dominik Brunner vom Inter­dis­zi­pli­nären Forschungs­in­stitut des Bereichs für Mate­ri­al­wis­sen­schaften und Tech­no­lo­gie­ent­wicklung (Empa) der Eidge­nös­si­schen Tech­ni­schen Hoch­schule Zürich (ETH) derzeit zusammen mit der Univer­sität Utrecht sowie der öster­rei­chi­schen Zentral­an­stalt für Meteo­ro­logie und Geodynamik. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Welt­größte Wärme­pumpe zur Produktion von Wasserdampf

Welt­größte Wärme­pumpe zur Produktion von Wasserdampf

BASF und MAN Energy Solutions wollen eine der weltgrößten Wärmepumpen in Ludwigshafen bauen. Sie soll Abwärme nutzen, um Dampf für die chemische Industrie zu erzeugen. Wasserdampf ist der wichtigste Grundstoff der chemischen Industrie. Sollen chemische Produkte in...

Ein stabiler Strom­preis bei Null Emis­sionen ist möglich

Ein stabiler Strom­preis bei Null Emis­sionen ist möglich

Die Wärmepumpe wird die Heiztechnologie der Zukunft sein – auch in Gewerbeimmobilien. Der Wärmepumpengipfel Ende Juni, der von der Bundesregierung initiiert wurde, lässt daran kaum Zweifel aufkommen. Die Wärmepumpe an sich ist jedochnicht klimaneutral – der...

Wie PropTechs beim Planen und Bauen von Immo­bilien helfen

Wie PropTechs beim Planen und Bauen von Immo­bilien helfen

Energiekosten, Baupreise, Verwaltung – die Immobilie wird immer teurer, das Geld wird also knapp. Deswegen gilt es mehr denn je, Gebäude günstig zu finanzieren, zu bauen und zu verwalten. PropTechs nehmen genau das in Angriff. "Property Technology" oder kurz...