Grobrejekte aus der Altpapieraufbereitung werden auf Mikroplastiken untersucht, da diese besonders belastet sein können. Foto: Felix Weber

Mikro­plastik in der Papier­pro­duktion aufspüren

von | 12. Oktober 2022

Mikro­plastik entsteht nicht nur durch den Abrieb bei Produkten, sondern auch in einigen Produk­ti­ons­pro­zessen. Forscher der TU Darmstadt unter­suchen die Papier­pro­duktion auf Vermeidungspotenziale.

Die Gefahren, die von den nahezu unsicht­baren Mikroplastik-​Rückständen ausgehen, sind nicht mehr zu leugnen. „Die zuneh­mende Verschmutzung von aqua­ti­schen und terres­tri­schen Ökosys­temen mit Mikro­plastik stellt ein ernst­zu­neh­mendes Umwelt­problem dar, wobei insbe­sondere die hohe Wider­stand­fä­higkeit von Kunst­stoffen gegenüber Abbau­pro­zessen zu einer stetigen Anrei­cherung von Mikro­plastik in der Umwelt führt”, erklärt dies ein Springer-​Autorenkollektiv um Stefan Spacek im Zeit­schrif­ten­ar­tikel Eine neue Methode für die Bestimmung des Mikroplastik-​Massenanteils in Umwelt­proben auf Seite 403.

Mikroplastik-​Rückstände entstehen nicht nur durch den Abrieb bei Kunststoff-​Produkten, sondern auch in Produk­ti­ons­pro­zessen. Forscher der TU Darmstadt und der Hoch­schule RheinMain (HSRM) suchen derzeit nach solchen Emis­sionen bei der Papier­her­stellung. Das Projekt „Eintrag MiPa” soll nicht nur poten­tielle Quellen aufspüren, sondern auch Lösungen finden, wie der Eintrag ins Abwasser verhindert werden kann. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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