Brennholz ist nicht immer klimaneutral und emittiert in Kaminöfen hohe Mengen an Feinstaub. Foto: Frank Urbansky

EU-​Parlament sieht Brennholz nicht als klimaneutral

von | 18. November 2022

Holz­hei­zungen sind derzeit nach Wärme­pumpen die zweit­be­lieb­teste Heiz­tech­no­logie im Neubau. Doch Holz emittiert Feinstaub und ist nur bedingt klima­neutral – eine Sicht­weise, der sich nun auch das EU-​Parlament anschließt.

Brennholz ist zwar als erneu­er­barer Ener­gie­träger beleibt, steht jedoch immer wieder in der Kritik. „Die Fein­staub­be­lastung steht immer wieder im Mittel­punkt umwelt- und gesund­heits­po­li­ti­scher Diskus­sionen”, benennen die Springer-​Autoren Aloys Prinz und David J. Richter in ihrem Zeit­schrif­ten­beitrag Fein­staub­be­lastung und Lebens­er­wartung in Deutschland auf Seite 237 einen der möglichen Kritikpunkte.

Dennoch: Die Wärme­wende schreitet voran und mit ihr der Bedarf an Brennholz. 2021 wurden Biomas­se­kessel, allen voran jene auf Pellet­basis mit 76.500 Exem­plaren verbaut, so viel wie noch nie zuvor. Auch Kaminöfen, die meist mit Holz betrieben werden, sind beliebt und inzwi­schen selbst in Baumärkten Mangelware. Brennholz deckt inzwi­schen 75 Prozent der erneu­er­baren Wärme in Deutschland ab. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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