Foto: IEC Freiberg

Projekt will Herkunft von Pflan­zenölen sicher nachweisen

von | 19. April 2023

Pflan­zenöle sind ein wichtiger Ausgangs­stoff für alter­native Kraft­stoffe oder Chemie­pro­dukte. Ein Forschungs­projekt will nun die Herkunft der Öle sicher bestimmen und für mehr Nach­hal­tigkeit sorgen.

Rohstoffe aus Pflanzen gelten zwar weit­gehend als klima­neutral, können jedoch auch die Umwelt schädigen. „Stofflich genutzte nach­wach­sende Rohstoffe sind unter anderem Holz, Natur­fasern, Mate­rialien auf Basis von Pflan­zenölen (beispiels­weise Lacke) […]. Nach­wach­sende Rohstoffe haben einen weit­gehend neutralen CO2-​Haushalt, sind in nicht zu stark verän­dertem Zustand biolo­gisch abbaubar und schaffen eine Unab­hän­gigkeit von endlichen Ressourcen”, benennt Springer-​Vieweg-​Autor Martin Wiesner in seinem Buch­ka­pitel Nach­haltige Produkt­ent­wicklung auf Seite 405 die gene­rellen Vorteile.

Dennoch müssen die Pflanzen für diese Öle, aus denen etwa der heute schon einge­setzte Kraft­stoff Hydriertes Pflan­zenöl (HVO) gewonnen wird, nicht nach­haltig angebaut worden sein. So können etwa das Abholzen des Regen­waldes und der anschlie­ßende Anbau von Palm­öl­pflanzen für große Umwelt­schäden sorgen. Forscher der TU Darmstadt haben mit „FindHerO” einen Finger­ab­druck­ansatz entwi­ckelt, der zukünftig eine Bestimmung speziell von Pflan­zenölen möglich machen soll, woher sie stammen und wie sie angebaut wurden. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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