Schema eines Stahlspeichers, wie er bereits praktisch eingesetzt wird. Grafik: lumenion.com

Strom­über­schüsse in Stahl­kernen speichern

von | 26. Mai 2023

In Industrie und Gewerbe werden Hoch­tem­pe­ra­tur­speicher benötigt. Eine Lösung, bei der Windstrom in Stahl­kernen gespei­chert wird, soll nächstes Jahr in Schleswig-​Holstein an den Start gehen.

Für Hoch­tem­pe­ra­tur­pro­zesse in der Industrie müssen in Zukunft verstärkt entspre­chende Spei­cher­mög­lich­keiten geschaffen werden, damit auch hier die Ener­gie­wende gelingen kann. „Bei Hoch­tem­pe­ra­tur­spei­chern wird beispiels­weise mit einer elek­tri­schen Wider­stands­heizung und einem Heiß­luft­strom Vulkan­ge­stein auf eine Tempe­ratur von mehreren hundert Grad Celsius erhitzt”, beschreibt Springer-​Gabler-​Autor Tim Wawer in seinem Buch­ka­pitel Verbrauch, Erzeugung und Spei­cherung von Elek­tri­zität auf Seite 66 ein mögliches Verfahren.

Möglich wäre auch die Nutzung von Stahl­kernen. Eine entspre­chende Tech­no­logie hat das Berliner Unter­nehmen Lumenion entwi­ckelt. Mit Hilfe von Strom wird der Kern aufge­heizt. Energie wird im soge­nannten Heiz­re­gister in Wärme umge­wandelt und ein gasför­miges Wärme­über­tra­gungs­medium aufgeheizt. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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