Schema, wie Windpulse funktioniert. Grafik: Lufthansa Industry Solutions.

Windräder unter auto­ma­ti­sierter Kontrolle

von | 14. September 2023

Der größte Kosten­block beim Betrieb von Windparks ist die Wartung. Die kann dank Digi­ta­li­sierung voraus­schauend und teilweise aus der Ferne erfolgen. Nicht nur Wissen­schaftler arbeiten hier an Lösungen, auch in der Praxis gibt es schon einige erfolg­reiche Beispiele.

Wartung und Reparatur von Wind­ener­gie­an­lagen sind zeit- und kosten­in­tensiv. Auch der Ener­gie­aufwand ist hoch. Mehrere Forschungs­pro­jekte versuchen nun, die Prin­zipien von Industrie 4.0 und Predictive Main­tenance (voraus­schauende Wartung) auf den Betrieb von Wind­ener­gie­an­lagen zu über­tragen. Dazu werden viele Daten benötigt, die auto­ma­tisch ausge­wertet werden und Hand­lungs­emp­feh­lungen geben. Neue Energie beschreibt hier einige der Projekte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

WiSA big data: Mit umfang­reichen Daten zu besserer Betriebsführung

2020 wurde das Forschungs­projekt „WiSA big data” gestartet. Darin werden große Mengen an zeitlich hoch­auf­ge­lösten Betriebs­daten von Wind­ener­gie­an­lagen analy­siert, um Fehler im Betrieb früh­zeitig zu erkennen und die Instand­haltung zu opti­mieren. Bisher werden diese Daten jedoch nur teilweise und in Form von zehn­mi­nü­tigen Durch­schnitts­werten archi­viert und ausge­wertet. Zusätzlich erschwert das Auftreten von Mess­rau­schen die Analyse. …


Gekürzt. Geschrieben für neue energie, Ausgabe 9/​2023. Die voll­stänige Fassung ist nur dort zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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