Prof. Dr. Jürgen Peterseim ist Director im Bereich Nachhaltigkeitsberatung bei PwC Deutschland. Foto: PwC

„Branchen mit hoher Wert­schöpfung für Wasser­stoff finden”

von | 4. September 2024

Die Wasser­stoff­wirt­schaft steckt in Deutschland noch in den Kinder­schuhen. Dabei wird das kleinste aller Moleküle künftig in Industrie und Mobilität gebraucht. Wie sich ein Markt dafür entwi­ckeln könnte, erläutert Jürgen Peterseim, Director im Bereich Nach­hal­tig­keits­be­ratung bei PwC Deutschland.

Sprin​ger​pro​fes​sional​.de: Wie kann sich überhaupt ein Markt für Wasser­stoff hier­zu­lande entwickeln?

Jürgen Peterseim: Der Punkt ist die Infra­struktur. Wie kriegen wir das hin? Ich sehe das in drei Phasen. Bis 2030 wird der Wasser­stoff lokal produ­ziert, weil die Infra­struktur fehlt. Das bedeutet, die Endan­wen­dungen bleiben klein. Unser Team erstellt Roadmaps für Unter­nehmen, und wir wissen, dass Wasser­stoff derzeit nicht die kosten­güns­tigste Maßnahme ist. Deshalb wird der in Deutschland erzeugte Strom primär direkt genutzt. Nur wenige Anwen­dungen werden aus Strom Wasser­stoff erzeugen, etwa für Premi­um­pro­dukte wie grünen Stahl. Im Ruhr­gebiet und im mittel­deut­schen Chemie­dreieck könnte es bis 2030 erste Pipelines geben, die Wasser­stoff aus Holland in die Indus­trie­cluster bringen. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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