Thomas Gläßer (Leiter der Bereichs Infrastruktur-Großprojekte, links) und Uwe Gehrmann (Partner und Mitglied des Executive Board sowie Leiter des Bereichs IT/Digitalisierung/Data) von der Unternehmens- und Managementberatung Atreus in München. Foto: Atreus GmbH

Es fehlt an einer vernünf­tigen Feedbackkultur”

von | 28. November 2024

Infra­struk­tur­groß­pro­jekte im Ener­gie­sektor scheitern mitunter. Wie dies verhindert werden kann, erklären Thomas Gläßer (Leiter der Bereichs Infrastruktur-​Großprojekte) und Uwe Gehrmann (Partner und Mitglied des Executive Board sowie Leiter des Bereichs IT/​Digitalisierung/​Data) von der Unternehmens- und Manage­ment­be­ratung Atreus in München.

sprin​ger​pro​fes​sional​.de: Was sind die häufigsten syste­mi­schen Ursachen für das Scheitern großer Infra­struk­tur­pro­jekte in Deutschland?

Uwe Gehrmann: Häufig begegnet uns in Deutschland die soge­nannte „German Angst” – die Angst vor Risiken. Aber genau diese müssen wir offensiv managen, statt sie nur zu vermeiden. Ein häufiges Problem in solchen Projekten ist nicht das fehlende Fach­wissen, sondern die mangelnde Bereit­schaft, Verant­wortung zu über­nehmen. Es geht darum, Risiken zu erkennen und aktiv zu managen. Ein Beispiel ist ein Projekt der Ener­gie­wende in Deutschland, das Südlink-​Projekt, in das wir 2020 einge­treten sind. Hier musste ein ameri­ka­ni­sches Unter­nehmen fest­stellen, dass es mit den deutschen Geneh­mi­gungs­pro­zessen und der kultu­rellen Komple­xität nicht zurechtkam. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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