Ein nachhaltiger Betrieb von Gebäuden ist bei Neubauten leichter zu realisieren als im Bestand. Gesetzgebung, steigende Energiekosten und ESG-Kriterien stellen Immobilienverwalter vor neue Aufgaben. Gute Daten und zukunftsfähige Technologien helfen bei ihrer Bewältigung. Doch zwei große Mängel bleiben: Geld und Fachkräfte.
Der Gebäudebetrieb liefert viele Daten für den Umweltbereich; Betreiberprozesse, Beschaffung, Compliance und Verantwortlichkeiten berühren auch Governance und soziale Kriterien. Daraus kann man auch einen nachhaltigen Betrieb ableiten.
Sven Carstensen, Geschäftsführer von bulwiengesa, sieht insbesondere bei Gewerbeimmobilien einen unmittelbaren Zusammenhang: „Große, oft international tätige Unternehmen schauen aufgrund ihrer internen Nachhaltigkeitsrichtlinien sehr genau auf dieses Thema. Wer eine Immobilie großflächig an solche Corporates vermieten will, kommt daran gar nicht vorbei.“ Viele Neuanmietungen fänden deshalb in Neubauten statt, in denen Nachhaltigkeitsanforderungen bereits berücksichtigt seien. „Damit hat die Nachhaltigkeit einen sehr großen Einfluss auf die Vermietbarkeit und natürlich auch auf die Investmentfähigkeit. Wer im Core-Markt unterwegs ist, braucht ein Produkt, das energetisch nachhaltig betrieben werden kann“, sagt Carstensen. …
Gekürzt. Geschrieben für Immobilienwirtschaft. Der vollständige Beitrag erschien in der Nummer 05/2026. Gratis testen unter https://www.haufe-immobilienwirtschaft.de





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