iber verändern Ökosysteme tiefgreifend – und leisten dabei offenbar deutlich mehr für den Klimaschutz als bislang angenommen. Neue Forschungsergebnisse zeigt, dass ihre Dämme Feuchtgebiete entstehen lassen, Kohlenstoff im Boden binden und ganze Landschaften zu stabilen CO2-Senken machen.
Biber könnten sich als unerwartete Helfer im Klimaschutz erweisen. Darauf weist eine aktuelle Studie unter Leitung der University of Birmingham hin, die in Nature Geoscience veröffentlicht wurde. Demnach verändern die Tiere Flusssysteme so stark, dass erhebliche Mengen Kohlenstoff langfristig im Boden gebunden werden. Sie wirken auch damit als natürliche Klimaschützer – ganz ohne technische Eingriffe, wie in einem Beitrag in Smart up beschrieben wird.
Wasser wird langsamer
Sobald Biber ein Gewässer besiedeln, beginnt ein umfassender Umbau der Landschaft. Ihre Dämme stauen Wasser auf, verlangsamen die Strömung und lassen Flüsse stellenweise über die Ufer treten. Dadurch entstehen Feuchtgebiete – Ökosysteme, die eine zentrale Rolle bei der Kohlenstoffspeicherung spielen. Das Wasser verbleibt länger im System und versickert verstärkt im Boden. Gleichzeitig lagern sich Sedimente ab, Pflanzen wachsen dichter und Totholz sammelt sich an. Diese Prozesse sorgen dafür, dass Kohlenstoff nicht mehr so leicht in die Atmosphäre gelangt, sondern im System gebunden bleibt. …
Gekürzt. Geschrieben für SpringerProfessional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.




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