Biber verändern Flusssysteme so stark, dass große Mengen Kohlenstoff langfristig im Boden gebunden werden. Grafik generiert mit AI

Wie Biber Land­schaften zu CO₂-​Speichern machen

von | 13. August 2026

Biber verändern Ökosysteme tief­greifend – und leisten dabei offenbar deutlich mehr für den Klima­schutz als bislang ange­nommen. Neue Forschungs­er­geb­nisse zeigt, dass ihre Dämme Feucht­ge­biete entstehen lassen, Kohlen­stoff im Boden binden und ganze Land­schaften zu stabilen CO2-Senken machen.

Biber könnten sich als uner­wartete Helfer im Klima­schutz erweisen. Darauf weist eine aktuelle Studie unter Leitung der University of Birmingham hin, die in Nature Geoscience veröf­fent­licht wurde. Demnach verändern die Tiere Fluss­systeme so stark, dass erheb­liche Mengen Kohlen­stoff lang­fristig im Boden gebunden werden. Sie wirken auch damit als natür­liche Klima­schützer – ganz ohne tech­nische Eingriffe, wie in einem Beitrag in Smart up beschrieben wird.

Wasser wird langsamer

Sobald Biber ein Gewässer besiedeln, beginnt ein umfas­sender Umbau der Land­schaft. Ihre Dämme stauen Wasser auf, verlang­samen die Strömung und lassen Flüsse stel­len­weise über die Ufer treten. Dadurch entstehen Feucht­ge­biete – Ökosysteme, die eine zentrale Rolle bei der Kohlen­stoff­spei­cherung spielen. Das Wasser verbleibt länger im System und versi­ckert verstärkt im Boden. Gleich­zeitig lagern sich Sedimente ab, Pflanzen wachsen dichter und Totholz sammelt sich an. Diese Prozesse sorgen dafür, dass Kohlen­stoff nicht mehr so leicht in die Atmo­sphäre gelangt, sondern im System gebunden bleibt. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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