Ein Porsche an der Stromzapfsäule – ein Anblick, an dem man sich gewöhnen muss. Foto: Urbansky

E‑Mobilität: Es geht voran (wenn auch langsam)

von | 7. November 2017

Der Diesel-​Skandal hat die E‑Mobilität wieder etwas mehr in den Fokus gerückt. Dabei hinkt Deutschland hinter anderen euro­päi­schen Ländern, etwa Norwegen und Frank­reich, deutlich her. 

Auch die Förderung von 4.000 Euro je Fahrzeug konnte daran nichts Wesent­liches ändern. Lediglich 34.000 E‑Autos fahren – trotz Zuschuss – derzeit auf deutschen Straßen, Tendenz langsam steigend. Vom Millionen-​Ziel bis 2020 hat sich die Bundes­re­gierung inzwi­schen klamm­heimlich verab­schiedet, legte aber dennoch ein 1,2 Milli­arden schweres Förder­pro­gramm auf.

Henne-​Ei-​Problem

Aber warum geht so langsam, was eigentlich rasant vorpre­schen müsste?

Die Reich­weite der Fahrzeuge ist begrenzt. Außer den Modellen von Tesla schafft keines der anderen mit einer Batte­rie­ladung mehr als 200 km. Gäbe es genügend Lade­säulen, wäre das kein Problem. Derzeit sind hier­zu­lande gut 7.000 Lade­sta­tionen mit ungefähr 21.000 Anschlüssen in Betrieb. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es rund 14.300 konven­tio­nelle Tank­stellen. Das hört sich bei der noch geringen Anzahl von Elektro-​Fahrzeugen ausrei­chend an. Und es gibt Ideen, wie diese Zahl günstig weiter auszu­bauen ist …


Gekürzt. Geschrieben für das Online-​Magazin wohn­WER­KEN der Schlü­ter­schen Verlags­ge­sell­schaft. Der kom­plette Beitrag ist hier ab Seite 148 zu lesen.

Über neue Tech­no­logien für die Ener­gie­wende berich­tet Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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