Wasserstoff kann zwar technisch durch Gasleitungen in den Verteilneten fließen, jedoch ist er zu teuer, um im sozial konnotierten Wärmemarkt bestehen zu können. Foto: Frank Urbansky

Wenig Chancen für Wasser­stoff im kommu­nalen Wärmeplan

von | 31. Juli 2024

Wasser­stoff wäre streng genommen eine der Optionen, mit denen in den kommu­nalen Wärme­plänen Klima­neu­tra­lität erreicht werden könnte. Doch ein neues Gutachten sieht diese Idee äußerst kritisch und warnt vor verfehlten Hoffnungen.

Die Netz­be­treiber können die Umstellung der Gasnetze auf Wasser­stoff derzeit nicht verlässlich zusichern. Deshalb können Kommunen bei ihrer Wärme­planung nicht von einer Versorgung von Haus­halten und anderen Klein­ver­brau­chern mit Wasser­stoff ausgehen. Dies ist das Ergebnis eines neuen Rechts­gut­achtens der Umweltrechts-​Kanzlei Günther im Auftrag des Umwelt­in­stituts München, zusammen mit der Deutschen Umwelt­hilfe, dem WWF, GermanZero und dem Klima-Bündnis.

Das ist schon länger bekannt. Gegen die Nutzung von Elektrolyse-​Wasserstoff im Wärme­markt sprechen vor allem zwei Gründe: Zum einen sind es die mangelnde Verfüg­barkeit und auch die zukünftig eher geringen Mengen, die für einen primären Einsatz in Industrie und Mobilität sprechen. Zum anderen sind es die hohen Preise, da dieser „grüne” Wasser­stoff immer deutlich teurer sein wird als andere verfügbare rege­ne­rative Brenn­stoffe oder Heiztechnologien. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sinal. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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