Mieterstromprojekt von Solarimo in Duisburg. Foto: Solarimo

Solar­paket I bringt Rückenwind für Mieterstrom

von | 9. August 2024

Lange hat es gedauert, nun hat sich die Koalition endlich auf das Solar­paket I geeinigt. Es erleichtert die Instal­lation von Aufdach­an­lagen und räumt die zahl­reichen Hürden für Mieter­strom­mo­delle aus dem Weg. Und es gibt neue Spiel­regeln für die soge­nannten Balkonkraftwerke.

Das Solar­paket I ist durch. Nach längeren Blockaden hat sich die Ampel-​Koalition nun im Rahmen des Klima­schutz­ge­setzes geeinigt. Bis zum Jahr 2030 sollen 80 Prozent des deutschen Strom­be­darfs aus erneu­er­baren Quellen gedeckt werden. Die Leistung der Solar­energie soll bis zum Ende des Jahr­zehnts 215 Gigawatt betragen. 2023 wurden über eine Million neue Solar­an­lagen mit einer Leistung von 15 Gigawatt instal­liert – ein Anstieg um fast das Doppelte zu 2022. Solar­strom machte im vergan­genen Jahr etwa zwölf Prozent der gesamten Strom­menge aus. Das Solar­paket soll zudem den Zugang zu Solar­energie verein­fachen, und zwar so:

So verein­facht das Solar­paket I den Zugang zu Solarenergie

  • Die Förderung für den Bau von Dach­an­lagen auf Gewer­be­ge­bäuden mit mehr als 40 Kilowatt Leistung wird um 1,5 Cent pro Kilo­watt­stunde erhöht.
  • Die Mengen für Photovoltaik-​Dachausschreibungen werden etwa verdoppelt.

Gekürzt. Geschrieben für das Immo­bi­li­en­portal von Haufe Online. Der komplette Text ist für Abonennten hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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