Fortschritte beim Klimaschutz müssen neu vermessen werden
Viele Staaten messen Fortschritte beim Klimaschutz an sinkenden Emissionen und einem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien. Eine neue Studie zeigt jedoch: Diese Sicht greift zu kurz. Entscheidend ist nicht nur das Ergebnis, sondern ob sich das Energiesystem grundlegend verändert.
„Eine Wärmepumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”
Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena.
Was funktioniert, was sich rechnet
Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen gehören zu den zentralen Kombinationen, um auch im Gebäudebestand künftig klimaneutral zu heizen. Die Photovoltaik ist heute günstiger und technologisch ausgereifter als je zuvor. Herausforderungen bestehen vor allem beim Fachkräftemangel und bei begrenzten Dachflächen.
Perowskit-Solarzellen gegen Hitze- und Kältestress schützen
Perowskit-Solarzellen erreichen hohe Wirkungsgrade, scheitern jedoch oft an Temperaturschwankungen. Neue molekulare Ansätze stabilisieren Material und Grenzflächen, steigern die Effizienz und ermöglichen erstmals robuste Anwendungen unter extremen Bedingungen – von Dächern bis zur Raumfahrt.
Anfragen und vertrauliche Informationen können an urbansky@enwipo.de gesendet werden.
„Die Stoffe gehören nicht in die Umwelt – aber unser Wirtschaften bringt sie dorthin”
Medikamentenrückstände, Hormone und PFAS belasten zunehmend Gewässer und Trinkwasserressourcen. Neue EU-Vorgaben erhöhen den Druck auf die Wasserwirtschaft, wirksame Lösungen zu finden. Welche Technologien bei der Entfernung dieser Mikroschadstoffe künftig eine Schlüsselrolle spielen, erläutert Prof. Dr. Harald Horn vom KIT.
Potenziale von weißem Wasserstoff äußerst begrenzt
In der Farbsystematik des Wasserstoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entstehenden Wasserstoff, der theoretisch energetisch genutzt werden könnte. Die damit verbundenen Erwartungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die global verfügbaren Potenziale als deutlich begrenzt.
Mit Computing-Cluster Wärme aus Rechenzentren effizienter nutzen
Rechenzentren erzeugen kontinuierlich große Mengen Abwärme, die technisch nutzbar ist. Neue Konzepte zielen darauf ab, diese Wärme systematisch in Wärmenetze zu integrieren und mit digitaler Infrastruktur zu koppeln.
Die neuen Chefs
Die Arbeitswelt 2026 ist von tiefgreifenden Umbrüchen geprägt. Technologische Innovationen wie Künstliche Intelligenz verändern Wertschöpfungsketten. New Work stellt etablierte Arbeitsmodelle infrage. Parallel dazu verschärft sich der Wettbewerb um Fachkräfte und Märkte. Und Social Media wirkt zunehmend als Katalysator für Sichtbarkeit, Reputation und Unternehmenskultur.
„Wir zerstören PFAS direkt vor Ort, bevor weiterer Abfall entsteht”
Ein aktuelles Gerichtsurteil sorgt für Aufmerksamkeit: Wer PFAS ins Grundwasser einträgt, haftet grundsätzlich für die Verunreinigung und muss für Schäden aufkommen. In dem verhandelten Fall waren belastete Papierschlämme ausgebracht worden. Doch wie lassen sich PFAS, die wegen ihrer extremen Beständigkeit als „Ewigkeitschemikalien” gelten, überhaupt aus Abwässern entfernen? Einen neuartigen Ansatz verfolgt das Startup PFASuiki. Im Interview erläutern die Gründer Jana Söffken und Donald Dibra, wie ihre Technologie PFAS nicht nur herausfiltert, sondern vollständig zerstören soll.
Biomethan als besten Option
Für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit erneuerbaren Gasen kommen Biomethan oder grüner Wasserstoff in Betracht. Beide Optionen bringen jedoch spezifische Herausforderungen mit sich.





