Wind­kraft: E.ON setzt weiter auf Off­shore

Foto: E.ON
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Obwohl schon seit letztem Oktober in Betrieb, wurde heute der Offshore-Windpark Amrum­bank West von E.ON offi­zi­ell in Betrieb genom­men.


Bei einer Ver­an­stal­tung im Hafen­mu­seum Hamburg warb E.ON-Chef Johan­nes Teyssen für den wei­te­ren Ausbau der Offshore-Technologie. „Jede Energie hat ihre Zeit. Und die Zeit für einen kräf­ti­gen Ausbau der Offshore-Windenergie ist defi­ni­tiv gekom­men.“ Sie werde gebraucht, wenn die Ziele der Ener­gie­wende erreicht werden sollen.

Teyssen kün­digte an, dass sich E.ON weiter in diesem Geschäfts­feld enga­gie­ren wird. Dabei werde das Unter­neh­men einen beson­de­ren Fokus darauf legen, die Kosten für Erneu­er­bare Ener­gien zu senken.

Der Offshore-Windpark Amrum­bank West liegt 35 Kilo­me­ter nörd­lich von Hel­go­land und kann mit einer instal­lier­ten Leis­tung in Höhe von 302 MW etwa 300.000 Haus­halte mit Erneu­er­ba­rer Energie ver­sor­gen und dabei mehr als 740.000 t CO2 ver­mei­den. Die Inves­ti­ti­ons­kos­ten betra­gen 1 Mrd. Euro.