Im neuen Erweiterungsbau des Umweltbundesamtes Dessau wird auch die Heizung smart und zentral gesteuert. Foto: Anderhalten Architekten

Digitalisierung der Heizung spart Brennstoff

von | 5. Oktober 2016

Smart Home bedeutet auch Digi­ta­li­sierung der Heizung. Damit kann Fehl­ver­halten der Nutzer ausge­glichen werden. Das wiederum kann bis zu 30 Prozent am Brennstoff-​Verbrauch sparen.

Die IFA 2016 hat es in Berlin wieder eindrucksvoll bestätigt. An der Vernetzung des trauten Heims, aber auch des Büro­ge­bäudes oder der Produk­ti­ons­halle führt kein Weg vorbei. Die Heizung spielt in den Über­le­gungen der Entwickler und Planer eine entschei­dende Rolle. Ist sie doch, im Gegensatz zu den strom­ba­sierten Tech­no­logien, in der Lage, tatsächlich Energie zu sparen.

Denn sie kann das Fehl­ver­halten von Mietern oder Mitar­beitern in Bezug auf die Heizungs­steuerung ausgleichen. „Bei bekannten Raum­pa­ra­metern und physi­ka­li­schen Daten kann beispiels­weise die Wärme­ka­pa­zitat gegenüber dem Außenraum ermittelt werden, um Einschalt­punkte der Heizung zu opti­mieren”, erklärt Springer Autor Bernd Aschendorf dies im Buch­ka­pitel „Gateways auf der Basis von Multi­funk­ti­ons­sys­temen” auf Seite 193.

Eine digitale Heizung wird in ein Kommu­ni­ka­ti­onsnetz wie dem Internet oder einem internen Netz entweder via Funk oder per Kabel einge­bunden. Funk­tionen wie Witte­rungs­führung, Raumtemperatur‑, Trinkwarmwasser-​Temperaturregelung, Heiz­kur­ven­ein­stellung und Schalt­zei­ten­ein­stellung kann in der smarten Variante auch der Mieter der Haus­be­sitzer selbst einstellen. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit dem Smart home befasst sich auch Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf seinem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

2 Kommentare

  1. Christoph

    Ich sehe dieses Thema eher kritisch, auch wenn ich davon überzeugt bin, dass mit dieser Tech­no­logie Energie gespart werden kann.
    Meinen Erfah­rungen nach muss der Planer in der heutigen Zeit bei den großteil der Neubau­pro­jekte sehr auf die Kosten achten. Die „Smart-​Home” Technik ist in den meisten Fällen zu aufwändig und damit zu teuer.
    Schluss­endlich nicht wirt­schaftlich und dadurch für den Bauherrn keine Inves­tition wert.

  2. jogi54

    Erstmal sollte in die Mini­mierung des Heiz­be­darfs inves­tiert werden! Dann braucht es außer einem hydraulischen/​thermischen Abgleich und einer genauen Einstellung der Heizkurve keinerlei weitere Automatisierung.
    Alles andere macht kaum mehr Sinn, da auf Grund der großen Spei­cher­massen, rel. zum Verbrauch, die Raum­tem­pe­ra­turen sehr konstant bleiben.

    lg jogi

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