Digi­ta­li­sie­rung der Ölhei­zung: Wo die Vor­teile liegen

Ein großer Vorteil der Digitalisierung: Die Eigentümer können die Heizung selbst programmieren, und das nicht mal unbedingt am Gerät, sondern auch einfach per Handy und App. Foto: IWO Digitaliserung, Heizung
Ein großer Vorteil der Digitalisierung: Die Eigentümer können die Heizung selbst programmieren, und das nicht mal unbedingt am Gerät, sondern auch einfach per Handy und App. Foto: IWO

Die Digi­ta­li­sie­rung macht auch vor der Ölhei­zung nicht halt. Dabei bleibt der Tank, obwohl schon längst digi­ta­li­siert und damit ausles- sowie steu­er­bar, außen vor. Gerade in seiner Ein­be­zie­hung in smart ver­netzte Welten lägen große Vor­teile. Am Markt sind ent­spre­chende Lösun­gen kaum gefragt.

Dennoch: Die Vor­teile der Digi­ta­li­sie­rung auch ohne smarten Tank über­wie­gen, denn die Ener­gie­ein­spa­run­gen können immens sein.

Von der Digi­ta­li­sie­rung auch der Öl-Heizung führt kein Weg zurück. Die ISH, die Welt­leit­messe für Gebäu­de­tech­nik widmet vom 14. bis 18. März dem Thema Digi­tale Heizung sogar eigene Schwer­punkt­ver­an­stal­tun­gen. …

Die wirt­schaft­li­chen Poten­ziale dieser Ent­wick­lung werden schon lange vom BDH, dem Bran­chen­ver­band aller Hei­zungs­her­stel­ler, gesehen. „Neben dieser Chance, das Image der Heiz­tech­nik auf­zu­wer­ten, kommen weitere posi­tive Attri­bute wie Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Reduk­tion von Kli­ma­ga­sen und Rea­li­sie­rung von Ein­spa­run­gen für den Betrei­ber hinzu“, zählt der Verband die Vor­teile auf. Und: „Die Hei­zungs­bran­che dürfte im poli­ti­schen Raum, aber auch in der brei­te­ren Öffent­lich­keit erheb­lich an Image und Gewicht gewin­nen durch die kon­se­quente, inno­va­tive Ent­wick­lung und Umset­zung digi­ta­ler Technik im Heiz­sys­tem.“

Tat­säch­lich bietet die Effi­zi­enz, also die Ein­spa­rung von Wär­me­en­er­gie im smarten Heim, eine ziem­lich große Rolle. Das Fraun­ho­fer Insti­tuts für Bau­phy­sik (IBP) hat anhand von rea­li­sier­ten Pra­xis­bei­spie­len für Fami­lien im Neubau 17 Prozent und im Bestand 18 Prozent gerin­gere Ver­bräu­che ermit­telt Bei Senio­ren sind es 22 (im Bestand 20) Prozent und bei Singles 40 (im Bestand 35) Prozent. …

Doch was nun unter­schei­det eine digi­tale Heizung von einer her­kömm­li­chen? Auf den Punkt gebracht liegt das in der Ein­bin­dung in ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz wie dem Inter­net. Alle rele­van­ten Funk­tio­nen und Para­me­ter  können im Klar­text und in Echt­zeit ange­zeigt werden. Für den Nutzer selbst inter­es­sant sind Sta­tus­an­zei­gen für Betriebs­zu­stände wie Heiz­be­trieb, Zir­ku­la­tion, Nacht­ab­sen­kung und Par­ty­be­trieb. Zusätz­lich werden die Sys­tem­tem­pe­ra­tur, Außen­tem­pe­ra­tur und Zeit­pro­gramme visua­li­siert. Und das alles via Smart­phone. Ist die Anlage mit einer Erneuerbaren-Energien-Komponente ver­bun­den, sind deren Ein­träge eben­falls sicht­bar. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 02/2017 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.