Regio­nale Strom­märkte ent­ste­hen langsam

Regional erzeugter Windstrom sollte auch in der Region vermarktet werden, in der er entsteht. Das ist einer der Grundgedanken der Dezentralisierung der Stromwirtschaft. Frank Urbansky
Regelenergie ist nötig, um die schwankenden Angebote etwa von Windkraft für ein stabiles Stromnetz auszugleichen. Foto: Urbansky

Neue Gesetze und die Digi­ta­li­sie­rung der Ener­gie­wirt­schaft ermög­li­chen das Ent­ste­hen regio­na­ler Strom­märkte. Die bislang zen­tra­li­sierte Strom­wirt­schaft wandelt sich, wenn auch langsam.

Die Strom­wirt­schaft in Deutsch­land und Europa ist stark zen­tra­li­siert. Die Ziele der Ener­gie­wende sind damit nicht zu errei­chen. »Die Ener­gie­po­li­tik ten­diert dazu, den Aus­gleich zwi­schen der Erzeu­gung und dem Ver­brauch von Energie mög­lichst groß­räu­mig zu orga­ni­sie­ren und die Stand­ort­wahl für neue Kraft­werke und Spei­cher dem betriebs­wirt­schaft­li­chen Kalkül im euro­pa­wei­ten Wett­be­werb zu über­las­sen, wobei Netz­kos­ten aus­schließ­lich von den Strom­ver­brau­chern gezahlt werden. Dies kon­zen­triert die Erzeu­gung auf Gunst­stand­orte und bedingt einen sehr weit­ge­hen­den Ausbau der Über­tra­gungs­netze. In der Zivil­ge­sell­schaft werden mit der Ener­gie­wende dagegen oft Ziel­vor­stel­lun­gen einer ver­brauchs­na­hen Erzeu­gung und einem eher klein­räu­mig orga­ni­sier­ten Aus­gleich zwi­schen Erzeu­gung und Ver­brauch ver­bun­den«, beschreibt diese Dis­kre­panz Sprin­ger Spektrum-Autor Jörg Fromme in seinem Zeit­schrif­ten­bei­trag Ener­gie­sys­tem­trans­for­ma­tion – räum­li­che Politik und Strom­netz­pla­nung auf Seite 229.

Der Grund ist ein ein­fa­cher: Erneu­er­bare Ener­gien sind meist dezen­tral, werden dezen­tral ein­ge­speist und werden im Ide­al­fall auch dezen­tral vor Ort ver­braucht. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger-Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.