Photovoltaik‐Fassaden auch für Mie­ter­strom­mo­delle geeig­net

90 Photovoltaik-Elemente an Dach und 170 Fassadenelemente erzeugen am Bottroper Plusenergiehaus mehr als 22.200 Kilowattstunden Strom jährlich. Vivawest
90 Photovoltaik-Elemente an Dach und 170 Fassadenelemente erzeugen am Bottroper Plusenergiehaus mehr als 22.200 Kilowattstunden Strom jährlich. Foto: Vivawest

Nicht nur Dächer, auch Fas­sa­den eignen sich zur Erzeu­gung von Strom durch Son­nen­en­er­gie. In der Woh­nungs­wirt­schaft können bei Sanie­run­gen und Neu­bau­ten so Mie­ter­strom­mo­delle imple­men­tiert werden.

Die Nutzung von Fas­sa­den für die Pro­duk­tion von Solar­strom steckt in Deutsch­land noch in den Kin­der­schu­hen. Das hängt sicher auch mit der anspruchs­vol­len tech­ni­schen Umset­zung zusam­men. »Eine ener­gie­sam­melnde Pho­to­vol­ta­ik­an­lage wird mit einem dahin­ter­lie­gen­den Luft­spalt auf die gedämmte Bestands­wand instal­liert. Die Hin­ter­lüf­tung ist bei einer Pho­to­vol­ta­ik­fas­sade sinn­voll um geringe Sys­tem­tem­pe­ra­tu­ren und damit eine effi­zi­en­tere Funk­tion zu gewähr­leis­ten. Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen wandeln Solar­ener­gie durch Halb­lei­ter­tech­no­lo­gie in Strom um. Dieser kann dem Gebäude zur her­kömm­li­chen Nutzung von Haus­halts­strom oder einem Heiz­sys­tem mit Strom als Heiz­me­dium zuge­führt werden«, beschrei­ben die Sprin­ger Vieweg‐Autoren Klara Bauer, Angèle Ters­lui­sen, Nadine Lebong sowie Kamyar Nas­rol­lahi auf Seite 234 ihres Buch­ka­pi­tels Unter­su­chung zur Effi­zi­enz von alter­na­ti­ven Sanie­rungs­kon­zep­ten für 1950er‐Jahre Sied­lungs­wohn­bau­ten sowohl Umset­zung als auch Nutzung.

Ein wei­te­rer Aspekt sind die Kosten. Die liegen bei einer Photovoltaik‐Fassade bei etwa 500 Euro je Qua­drat­me­ter. Das ist etwas mehr als das Drei­fa­che als bei der auf­ge­stän­der­ten Vari­ante, die auf Flach­dä­chern zum Einsatz kommt. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger‐Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.