Bei der Einlagerung von Pellets ist auf Staubfreiheit zu achten. Dafür sorgt der Staubfänger (links im Bild), der vor dem Einblasen der Pellets (rechts) die Staubpartikel ausfiltert. Foto: Urbansky

Pellet­lo­gistik: Fein­anteil ist die größte Herausforderung

von | 22. Mai 2018

Pellets sind umwelt­freund­liche, aber auch etwas empfind­liche kleine Gesellen. Bei Transport und Lagerung bedürfen sie spezi­eller Fürsorge.

Sicher stellt man diese am besten, indem man Lagerung und Logistik nach der Zerti­fi­zierung ENplus des Deutschen Pelle­t­in­stituts (DEPI) ausrichtet. Die nutzen in Deutschland schon weit über 100 Händler.

Die ENplus-​Zertifizierung des Deutschen Pelle­t­in­stituts (DEPI) erhalten Händler, die ENplus-​Ware von zerti­fi­zierten Pellet­lie­fe­ranten beziehen und sich bestimmten Anfor­de­rungen sowohl beim Qualitäts- und Beschwer­de­ma­nagement als auch bei den tech­ni­schen Einrich­tungen für die Lagerung und den Transport der Pellets unterwerfen.
Dazu gehören alltäg­liche Abläufe wie die Kontrolle des Pellet­t­ank­fahr­zeuges und der Verla­de­ein­richtung, dessen regel­mäßige Reinigung und die Sorten­reinheit der Pellets nach Qualitätsklassen.

Der Aufwand dafür ist auf jeden Fall gerecht­fertigt“, erklärt Siegfried Blum, Produkt­ma­nager für Holz­pellets bei der BayWa AG. „Denn unsere Kunden erhalten dadurch von uns ein nach­voll­zieh­bares und vor allem quali­tativ einwand­freies Produkt.“

Denn Pellet ist nicht gleich Pellet. Bei ENplus-​zertifizierter Ware werden bei der Verladung vom Werk oder Lager des Händlers die Holz­pellets so abgesiebt, dass maximal ein Prozent Fein­anteil, das sind alle Partikel bis 3,15 Milli­meter Länge, im Silo­fahrzeug verbleibt. Die Kunden haben dadurch wenig Fein­anteil im Lager und einen störungs­armen Heizungsbetrieb.

Doch das war nicht immer so. „Wir haben durch die ENplus-​Zertifizierung enorme Verbes­se­rungen erreicht“, erklärt Martin Kuhmann von der Raiff­eisen Bio-​Brennstoffe GmbH. Bis 2013 noch hätte der Fein­anteil beim Kunden maximal acht Prozent betragen dürfen, das war zu hoch. Es kam oft zu Störungen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 05/​2018 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.

Wie die Wärme­wende den Fach­kräf­te­mangel befeuert, zeigt Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf seinem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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