Digi­ta­li­sierte Heizung kann 10 % Heiz­kos­ten sparen

Visualisierung einer digitalen und smart eingebundenen Heizung. Grafik: Buderus
Visualisierung einer digitalen und smart eingebundenen Heizung. Grafik: Buderus

Ener­gie­kos­ten werden für die Woh­nungs­wirt­schaft immer inter­es­san­ter. Zwar kommen dafür nach wie vor die Mieter auf. Dennoch ist ener­ge­ti­sches Bauen poli­ti­sche Vorgabe.

Stehen Sanie­rungs­pro­jekte an oder ein Neubau, sollte mit ein­ge­plant werden, das Heiz­sys­tem digital ein­zu­bin­den. Das hat mehrere Vor­teile, unter anderem den der Kos­ten­ein­spa­rung.

Eine digital ein­ge­bun­dene Heizung spart Zeit und Geld. Allein die finan­zi­el­len Ein­spar­po­ten­ziale sind beträcht­lich und liegen nach Exper­ten­mei­nun­gen bei min­des­tens zehn Prozent – Mieter oder Ver­wal­ter müssen dafür nicht einmal tätig sein. …

Doch wie kann man in der Woh­nungs­wirt­schaft Hei­zungs­sys­teme digital ein­bin­den, so dass Aufwand und Nutzen in der Balance bleiben? Die ein­fachste Mög­lich­keit bietet wohl der Leip­zi­ger Soft­ware­an­bie­ter Eigen­heim Manager. Mieter müssten dafür die Zäh­ler­stände, die nur in ihrer Wohnung ver­füg­bar sind, mit Hilfe der kos­ten­frei ver­füg­ba­ren App pixelio abfo­to­gra­fie­ren. Im Hin­ter­grund werden diese Daten digital ver­ar­bei­tet und an den Ver­wal­ter gemel­det.

Digi­tale Ther­mo­state einfach zu instal­lie­ren

Eben­falls mit wenig Aufwand lassen sich digi­tale Ther­mo­state an allen Heiz­kör­pern instal­lie­ren. Mieter können hier per Touch­screen oder Bedien­feld Wunsch­tem­pe­ra­tu­ren und Zeiten einge-ben, aber auch Abwe­sen­hei­ten ein­stel­len, etwa auf­grund von Urlaub oder während der Ar-beitszeit.

Dieser Wechsel lässt sich auch ohne hand­werk­li­che Kennt­nisse bewerk­stel­li­gen, ent­we­der durch den Haus­meis­ter oder bei ent­spre­chen­der Anlei­tung die Mieter selbst. Dabei wird das mecha-nische Ventil einfach abge­zo­gen und das digi­tale etwa mittels Klick­ver­schluss auf­ge­setzt. Ob alles rich­tig­ge­macht wurde, zeigt dann das Ther­mo­stat selbst an. …


Geschrie­ben für Die Woh­nungs­wirt­schaft. Der voll­stän­dige Beitrag erschien in der Nummer 05/2018.  Zum Abon­ne­ment der Zeit­schrift Die Woh­nungs­wirt­schaft geht es hier.

Ein Beitrag, wie die Zukunft der Wär­me­netze aus­se­hen könnte, haben meine Energieblogger-Kollegen von Eco­quent Posi­ti­ons hier ver­fasst.

1 Kommentar

  1. Wir haben seit kurzem auch eine Kom­bi­na­tion aus Infra­ro­t­hei­zung und pro­gram­mier­ba­rem Ther­mo­stat. Aber viele wehren sich noch gegen den Umstieg auf eine digi­ta­li­sierte bzw. smarte Heizung. Aus Angst vor Über­wa­chung, wie man immer wieder in den Kom­men­ta­ren unter solchen Bei­trä­gen hört. Kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Es ist eine viel effi­zi­en­tere Art zu heizen.

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