Mie­ter­strom­pro­jekte: Mit spitzer Feder gerech­net

PV-Mieterstromanlage in Berlin. Foto: Urbansky
PV-Mieterstromanlage in Berlin. Foto: Urbansky

Mie­ter­strom­pro­jekte mit Pho­to­vol­taik wurden im ver­gan­ge­nen Jahr durch die Gesetz­ge­bung deut­lich ver­ein­facht. Doch trotz­dem lohnen sie sich kaum. Im besten Falle lassen sich für die Mieter Tarife leicht unter denen regio­na­ler Ver­sor­ger erzie­len. Betrei­ber oder Con­trac­to­ren bleiben, wenn über­haupt, magere Margen. Nur bei KWK-Anlagen lohnt sich das Geschäft.

Zunächst einmal zu den nackten Zahlen: Im Zuge des Mie­ter­strom­ge­set­zes wäre allein 2018 ein Zubau an PV-Anlagen für Mie­ter­strom von 500.000 kWp möglich. Im August wurden bei der Bun­des­netz­agen­tur ledig­lich etwas mehr als 3.000 kW regis­triert, also nicht mal ein Prozent. Zusam­men mit den nicht regis­trier­ten Anlagen kommt man auf etwa drei Prozent, was die Sache nicht viel besser macht – und das trotz För­de­rung. … Kri­ti­siert wurde das Mie­ter­strom­ge­setz von Anfang an. Nach einer Umfrage der Bran­chen­ver­bände BSW Solar und GdW vom Juli dieses Jahres waren 71 Prozent der befrag­ten Mit­glieds­un­ter­neh­men aus Solar- und Woh­nungs­wirt­schaft unzu­frie­den mit dem Gesetz.

Die Hürden für Mie­ter­strom­pro­jekte sind nach wie vor zu hoch und Mie­ter­strom bleibt wirt­schaft­lich unat­trak­tiv. Die Bun­des­re­gie­rung muss das Gesetz nach­bes­sern, um dem Mie­ter­strom zum Erfolg zu ver­hel­fen“, so Thomas Engelke, Leiter des Teams Energie und Bauen beim Ver­brau­cher­zen­trale Bun­des­ver­band (vzbv). …


Gekürzt. Geschrie­ben für Energie&Manage­ment. Erschie­nen in der Ausgabe 21/2018. Der vollstän­dige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo, dem Arti­kel­kauf oder den verschie­de­nen Abonnement‐Paketen geht es hier.

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