Was­ser­stoff­stra­te­gie sieht Deutsch­land als E‑Fuels-Importeur

Wasserstoff als Kraftstoff führt in Deutschland noch ein Nischendasein und kann nur an etwa 60 Tankstellen gezapft werden. Foto: Frank Urbansky

Was­ser­stoff wird für die Ener­gie­wende unent­behr­lich sein – als Spei­cher und als sek­tor­über­grei­fen­der Brenn­stoff. Doch die Poten­ziale in Deutsch­land sind für nach­hal­ti­gen Was­ser­stoff begrenzt.

Was­ser­stoff könnte eines der Schlüs­sel­ele­mente der Ener­gie­wende sein. Er lässt sich nicht nur nach­hal­tig und auf ver­schie­de­nen Wegen erzeu­gen, sondern im Sinne einer sek­to­ren­über­grei­fen­den Kopp­lung der Ener­gie­ver­bräu­che fast überall ein­set­zen. »Was­ser­stoff als Elek­tro­ly­se­pro­dukt und che­mi­sche Spei­cher­form von Energie kann ver­brannt oder in Brenn­stoff­zel­len ver­stromt werden. Gemes­sen an Koh­len­was­ser­stof­fen und Ver­bren­nungs­pro­zes­sen ist die Tech­no­lo­gie des Was­ser­stoffs ener­ge­tisch im Nach­teil – nicht jedoch im Hin­blick auf die nach­hal­tige Ener­gie­spei­che­rung und lang­fris­tige Ver­füg­bar­keit«, beschreibt den Einsatz und die Nach­teile Sprin­ger Vieweg-Autor Peter Kurz­weil in seinem Buch­ka­pi­tel Was­ser­stoff als che­mi­scher Spei­cher auf Seite 483.

Von der Bun­des­re­gie­rung wurde dies schon lange erkannt. Immer wieder wurden Pro­gramme auf­ge­legt, mit denen etwa Brenn­stoff­zel­len geför­dert wurden. Doch das gelang sowohl in Haus­hal­ten (wo sie auf­grund der vor­han­de­nen Infra­struk­tur aller­dings mit Erdgas gespeist werden) als auch im Verkehr nur in homöo­pa­thi­schen Dosen. Etwa 2.000 Häuser werden in Deutsch­land so beheizt. Auf den Straßen rollen etwa 600 Fahr­zeuge mit Brenn­stoff­zel­len, zudem 86 Was­ser­stoff­busse und 30 Züge. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.