Unter­ir­di­sche Gas­spei­cher auf Was­ser­stoff umrüs­ten

Wird für die Einspeicherung von Wasserstoff umgerüstet: UGS Bad Lauchstädt. VNG / Torsten Proß, Jeibmann Photografik

Soll Was­ser­stoff in Zukunft im großen Maßstab mittels Power-to-Gas erzeugt werden, bedarf es großer Spei­cher. Die Umrüs­tung von Unter­grund­gas­spei­chern wäre eine Mög­lich­keit.

Die Spei­che­rung von Was­ser­stoff ist tech­nisch gelöst. »Der sichere Ein­schluss von Was­ser­stoff als Druck­gas bei 200 bar ist seit über 100 Jahren ohne Pro­bleme gängige Praxis«, beschreibt dies Springer-Autor Philipp Andreas Rosen in seinem Buch­ka­pi­tel Was­ser­stoff­spei­cher­tech­no­lo­gien auf Seite 11.

Doch die Druck­spei­che­rung eignet sich nur für kleine Anwen­dun­gen. Nötig sind dafür Edel­stahl­be­häl­ter, ent­spre­chende Arma­tu­ren und Lei­tun­gen, die beson­ders kor­ro­si­ons­fest sind. Soll jedoch Was­ser­stoff inner­halb der Ener­gie­wende eine zen­trale Rolle ein­neh­men, braucht es deut­lich grö­ße­rer Spei­cher­mög­lich­kei­ten. Denn er kann groß­tech­nisch mittels Elek­tro­lyse aus Wasser, Luft und erneu­er­ba­rem Strom her­ge­stellt werden. Die Ver­fah­ren dafür sind derzeit nicht wirt­schaft­lich. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.