Erster deut­scher Erd­gas­spei­cher wird fit für Wasserstoff

Dieser Untergrundspeicher der VNG bei Bad Lauchstädt wird in den kommenden fünf Jahren fit für die Wasserstoffspeicherung gemacht. Er ist Kernstück einer Wasserstoffwirtschaft vor Ort. Foto: VNG

Grüner Was­ser­stoff soll mit über­schüs­si­gem Strom her­ge­stellt werden. Das geht nur mit Spei­che­rung. In Sachsen-Anhalt soll nun ein erster Gas­spei­cher auf Was­ser­stoff umge­rüs­tet werden.

Große Gas­spei­cher sind für eine kon­ti­nu­ier­li­che Gas­ver­sor­gung beson­ders in den Win­ter­mo­na­ten uner­läss­lich. »Die geo­lo­gi­sche For­ma­tio­nen aus­nut­zen­den Spei­cher sind Lang­zeit­spei­cher, die sai­so­nale Nach­fra­ge­schwan­kun­gen bei kon­stan­tem Bezug über das Jahr aus­glei­chen […]. Als geo­lo­gi­sche Spei­cher­ar­ten lassen sich Kaver­nen und Poren­spei­cher nutzen. Kaver­nen sind im vorigen Abschnitt der Ölspei­che­rung erläu­tert. Poren­spei­cher bestehen aus porösen, durch­läs­si­gen Gesteins­schich­ten, die von einer gas­dich­ten Schicht umgeben sind«, beschrei­ben die ver­schie­de­nen tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten die Sprin­ger Vieweg-Autoren Richard Zah­oran­sky und Hans-Josef Alle­lein, Buch­ka­pi­tel Ener­gie­spei­che­rung auf Seite 560.

Im Zuge der Ener­gie­wende soll fos­si­les Erdgas suk­zes­sive durch Gas aus Wind­kraft, das im Power-to-Gas-Verfahren mittels Elek­tro­lyse her­ge­stellt wird, ersetzt werden. Dabei ent­steht Was­ser­stoff, der zu einem bestimm­ten Anteil ins Erd­gas­netz ein­ge­speist oder aber auch direkt ver­wen­det werden kann, etwa in der che­mi­schen Indus­trie oder in Brenn­stoff­zel­len. Da für die Pro­duk­tion vola­ti­ler Strom aus erneu­er­ba­ren Quellen genutzt werden soll, bedarf es großer Spei­cher, die es für Erdgas schon gibt. In den USA und in Groß­bri­tan­nien wurden bereits solche Spei­cher für Was­ser­stoff umge­rüs­tet. In Deutsch­land soll dies nun auch in einem ersten Projekt geschehen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

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