Im GuD-Kraftwerk Pembroke (Wales) ist die auf der Data and Digital Platform basierende wertbasierte Instandhaltung (Value Based Maintenance) bereits im Einsatz. Foto: RWE

Kraft­werks­daten intel­ligent und voraus­schauend managen

von | 4. August 2022

Die Menge an Daten in der Ener­gie­wirt­schaft wächst rasant an. Nur ein modernes Daten­ma­nagement mittels intel­li­genter Methoden kann in diesen Daten Opti­mie­rungs­po­ten­ziale bei Erzeugung, Leitung und Verteilung heben.

Modernes Daten­ma­nagement bietet für alle indus­tri­ellen Prozesse ein großes Opti­mie­rungs­po­tenzial. Das gilt auch für den Betrieb von Kraft­werken. „Die Digi­ta­li­sierung des Ener­gie­sektors dient diesem Zweck. Sie hebt den Netz­be­trieb auf eine neue Ebene: Die Daten­er­fassung wird zum Geschäfts­modell”, beschreiben dies die Springer-​Autoren Prze­myslaw Komar­nicki, Michael Kranhold und Zbigniew A. Styc­zynski in ihrem Buch­ka­pitel Rolle der Informations- und Kommu­ni­ka­ti­ons­technik (IKT) – Digi­ta­li­sierung der Ener­gie­wirt­schaft auf Seite 169.

Daten aus unter­schied­lichen Quellen zusammenbringen

Der Ener­gie­er­zeuger RWE Generation setzt etwa auf eine Daten­analyse gemeinsam mit dem Dienst­leister adesso. Zusammen wurde eine Data and Digital Platform (DDP) auf Basis von Microsoft Azure entwi­ckelt. Die hier ermit­telten Rohdaten aus unter­schied­lichen Quellen werden zusam­men­ge­bracht und abge­glichen. Sie helfen wiederum, die Prozesse im Kraftwerk zu optimieren. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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