Elektroautos werden in Zukunft noch höhere Anforderungen an den Flammschutz erfüllen müssen, was die Recyclingfähigkeit der beteiligten Komponenten deutlich herabsetzt. Foto: Tesla / econfleet

Auto­re­cy­cling: Gesetzlich verlangt, technisch möglich, ökolo­gisch notwendig

von | 22. März 2023

Die Auto­branche ist einer der Vorreiter beim Wieder­ver­wenden ganzer Fahrzeuge oder einzelner Kompo­nenten. Denn diese enthalten immer Mate­rialien, die auch in Neuwagen benötigt werden. Zu einer geschlos­senen Kreis­lauf­wirt­schaft ist es noch ein weiter Weg. Doch Pioniere der Branche arbeiten genau daran.

2015 beschloss die EU das Recyclen von Autos euro­paweit zu verein­heit­lichen. Seitdem gilt eine gewichts­be­zogene 95-​prozentige Verwertung aller Autoteile stofflich oder ener­ge­tisch sowie eine 85-​prozentige stoff­liche Verwertung. Nur 5 Prozent dürfen noch auf die Deponie. Bezogen auf einen Pkw entspricht das etwa einer kleinen 80-​Liter-​Mülltonne. Diese sonst bran­chenweit einzig­artige Regelung hat für die Recy­cling­wirt­schaft einen Push bedeutet.

Dennoch wird eine feste Quote auch kritisch gesehen. „Sicher erreichen wir eine Kreis­lauf­wirt­schaft. Aber einfach eine Quote vorzu­geben ist für das Recycling der komplexen und ener­gie­in­ten­siven Kunst­stoff­pro­dukte im Auto nicht ausrei­chend“, so Dieter Stapf, Leiter des Instituts für Tech­nische Chemie am Karls­ruher Institut für Tech­no­logie (KIT). …


Gekürzt. Geschrieben für entsorga, Ausgabe 01/​2023. Der komplette Beittag ist nur dort zu lesen. …

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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