Samuel Billot, Chief Product Officer bei metr Building Management Systems GmbH. Foto: metr Building Management GmbH

„Zuver­lässige und voll­ständige Daten sind wichtig“

von | 10. Oktober 2023

Interview mit Samuel Billot, Chief Product Officer bei metr Building Management Systems GmbH, über die Bedeutung von Ener­gie­man­an­ge­ment­sys­temen für den effi­zi­enten Betrieb von Immobilien.

IVV: Welches sind die wesent­lichen Vorteile von Energiemanagementsystemen?

Billot: Ener­gie­ma­nage­ment­systeme sind Software-​Lösungen, die haupt­sächlich Verbrauchs­daten verar­beiten und in einen Kontext bringen, um ein struk­tu­riertes und holis­ti­sches Bild der Verbräuche von Objekten darzu­stellen. Voraus­setzung dafür ist das Vorhan­densein von verläss­lichen, unter­jäh­rigen Verbrauchs­daten, wie zum Beispiel Strom, Gas, Wärme und Wasser, auf die Ener­gie­ma­nage­ment­systeme zurück­greifen. Deshalb arbeiten der Mess­stel­len­be­trieb und Ener­gie­ma­nage­ment­systeme auch Hand in Hand. Des Weiteren ermög­lichen Ener­gie­ma­nage­ment­systeme mittels zahl­reicher Kenn­zahlen die Erstellung umfang­reicher Bericht­erstat­tungen. Zudem können konkrete Maßnahmen zur Stei­gerung der Ener­gie­ef­fi­zienz, wie zum Beispiel die Opti­mierung von Wärme­er­zeu­gungs­an­lagen, die bedarfs­ge­rechte Wartung der Anlagen, ein hydrau­li­scher Abgleich oder Dämmungs­bedarf abge­leitet werden.

Was sind nach Ihrer Erfahrung die größten Hürden für Verwalter oder Betreiber von Immo­bilien, ein Ener­gie­ma­nage­ment­system zu imple­men­tieren oder es imple­men­tieren zu lassen?

Zunächst ist es wichtig, dass verläss­liche und voll­ständige Daten über alle Sparten vorliegen, die regel­mäßig (täglich) über­mittelt werden. Die Daten sollten aus einer Quelle kommen und einen einheit­lichen Standard erfüllen, da sonst erst eine aufwendige Verein­heit­li­chung und Berei­nigung der Daten erfor­derlich wäre. Möglich ist dies im Rahmen des digitalen Mess­stel­len­be­triebs, dem soge­nannten Smart Meter Rollout. Darüber hinaus ist ein Change Management im Unter­nehmen unab­dingbar. Es ist wichtig, dass klar kommu­ni­ziert wird, welche Ziele mit der Einführung eines Ener­gie­ma­nage­ment­systems verfolgt werden und wie diese erreicht werden sollen. Außerdem müssen die entspre­chenden Struk­turen im Unter­nehmen geschaffen werden. …


Gekürzt. Geschrieben für IVV. Erschienen in der Ausgabe 10/​2023. Der voll­ständige Beitrag ist hier zu lesen. Zu einer kosten­freien Probe­ausgabe und zum IVV-​Newsletter geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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