Jannik Hartfil, Fachgebietsleiter kommunale Wärmeplanung bei EWE. Foto: EWE Netz GmbH

Wir ziehen immer häufiger Abwärme oder Abwasser in Betracht“

von | 4. April 2024

Seit diesem Jahr gilt das Gesetz zur kommu­nalen Wärme­planung und Dekar­bo­ni­sierung der Wärme­netze. Bis 2028 müssen alle Kommunen eine solche Planung vorlegen. Im Interview erklärt Jannik Hartfil, Fach­ge­biets­leiter Kommunale Wärme­planung bei dem Ener­gie­netz­be­treiber EWE Netz, wie das gelingen kann.

sprin​ger​pro​fes​sional​.de: Welche Kommunen oder ange­hö­rigen Stadt­werke betreut EWE Netz bereits bei der kommu­nalen Wärmeplanung?

Jannik Hartfil: Lassen Sie mich vornweg ein paar grund­le­gende Dinge zur kommu­nalen Wärme­planung sagen. Mit ihr legen Städte und Gemeinden ein Konzept fest, wie Gebäude in ihrem Gebiet künftig beheizt werden. Dafür wird zunächst der Ist-​Zustand beim Wärme­bedarf und bei der Wärme­ver­sorgung im Ort ermittelt. Dann schauen sich Experten an, welche Poten­ziale es sowohl für die Verrin­gerung des Bedarfs durch ener­ge­tische Gebäu­de­sa­nierung als auch für die Erzeugung von rege­ne­ra­tiver Energie gibt. Aus diesen Daten entwi­ckeln sie ein Szenario für die künftige Wärmeversorgung. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sinal. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
Biomethan als besten Option

Biomethan als besten Option

Für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit erneuerbaren Gasen kommen Biomethan oder grüner Wasserstoff in Betracht. Beide Optionen bringen jedoch spezifische Herausforderungen mit sich. Rund 60 Gigawatt (GW) der installierten Kraftwerksleistung in...

VertiKKA macht Fassaden zu dezen­tralen Kläranlagen

VertiKKA macht Fassaden zu dezen­tralen Kläranlagen

Das Fassadenmodul VertiKKA der Bauhaus-Universität Weimar zeigt, wie sich Grauwasser direkt am Gebäude reinigen und wiederverwenden lässt. Die Kombination aus Begrünung, Wasseraufbereitung und klimatischer Wirkung eröffnet neue Wege für ressourceneffiziente und...