Eine Machbarkeitsstudie sieht ein flächendeckendes Wärmenetz im ländlich geprägten Windeck-Dattenfeld wirtschaftlich im Nachteil. Sie zeigt zugleich, unter welchen Voraussetzungen eine zentrale Wärmeversorgung auf dem Land gelingen kann und weshalb dezentrale Lösungen dort häufig günstiger sind.
Eine Kläranlage als mögliche Wärmequelle, einzelne Großverbraucher als Ankerkunden und eine engagierte Bürgerinitiative: Windeck-Dattenfeld bringt trotz seiner ländlichen Siedlungsstruktur mehrere Voraussetzungen mit, die grundsätzlich für ein zentrales Wärmenetz sprechen. Für die rhenag Energie AG war dies Anlass, den Ort beispielhaft für die Wärmewende im ländlichen Raum genauer untersuchen zu lassen.
Die von rhenag Energie beauftragte Machbarkeitsstudie analysierte die Möglichkeiten einer leitungsgebundenen Wärmeversorgung vor Ort. Unterstützt wurde das Projekt von der Rhein-Sieg Netz GmbH, der Windeck Energie GmbH, dem Planungsbüro Heatbeat Engineering GmbH, der Bürgerinitiative Nahwärme-Windeck und der Gemeinde Windeck. …
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