Biomasseheizkraftwerk, das mit Holz und Pflanzenresten gespeist wird, in Heidelberg. Foto: SW Heidelberg

Biomasse und Wärme­netze: Effizient, umwelt­freundlich, zukunftsfähig

von | 4. Oktober 2021

Sollen Wärme­netze nicht nur im Nieder­tem­pe­ra­tur­be­reich eine Zukunft haben, braucht es neuer rege­ne­ra­tiver Brenn­stoffe. Am ehesten eigenen sich durch die hohen Tempe­ra­tur­ni­veaus Biomasse und Müll. Landauf, landab rüsten deswegen Ener­gie­ver­sorger ihre Kraft­werke um oder instal­lieren neue. Für Bauplaner und Kunden hat diese Lösung einen großen Vorteil: Die Vorgaben des neuen Gebäu­de­en­er­gie­ge­setzes zur Einkopplung erneu­er­barer Energien können so leicht erfüllt werden.

Mit Nah- und Fern­wär­me­netzen werden derzeit rund 5,5 Millionen Wohnungen in Deutschland versorgt. Damit ist diese Wärme­tech­no­logie die Nummer drei nach Erdgas und Heizöl. In Zukunft soll der Anteil an Wärme­netzen weiter wachsen. Das ist politisch gewollt: Von 7 Prozent im Jahr 2000 über die derzeit gut 14 Prozent soll der Anteil 2030 gar bei 20 Prozent liegen. Bis 2050 soll er sogar auf 37 Prozent ansteigen. Damit wären Wärme­netze dann die Nummer eins in der Wärmeversorgung.

Doch bis dahin sollen auch die Wärme­netze dekar­bo­nisert sein. Bisher sind Kohle und Erdgas die Brenn­stoffe der Wahl. Sie werden in Kraft-​Wärme-​Kopplungsanlagen wie Gas- und Dampf­tur­binen (GuD) in großen Mengen zur Strom­erzeugung und Wärme­er­zeugung verbrannt. Gleiches gilt für reine Kraft­werke, die die Wärme als „Abfall­produkt“ auskoppeln und in Wärme­netze einspeisen, wie das Braun­koh­le­kraftwerk Lippendorf bei Leipzig. …


Gekürzt. Geschrieben für tab aus dem Bauverlag. Der komplette Beitrag ist nur in Heft 09/​2021 zu lesen. Zum Abon­nement geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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