Mit PV-Anlagen an der Fassade und auf dem Dach, einer hochwärmedämmenden Gebäudehülle und einer Kombination von Erdwärme und Solarthermie versorgt sich der 2017 fertiggestellte Rathausneubau in Freiburg selbst mit Energie. Foto: HG Esch, Hennef / Drees & Sommer

Kosten­falle Energiewende

von | 13. November 2024

Die Bauge­neh­mi­gungen brechen ein. Bauherren und Projekt­ent­wickler klagen unisono über hohe Baukosten und strenge Vorschriften. Das sorgt für Verdruss – und auch am Markt ist eine deutliche Unzu­frie­denheit zu spüren. Dabei müsste es doch darum gehen, Immo­bilien so zu bauen, dass sie sowohl für Entwickler und Bauherren rentabel sind als auch für Mieter und Nutzer wirt­schaftlich betrieben werden können. Doch wie kann das gelingen?

Die Zahl der Wohnungs­bau­ge­neh­mi­gungen ist im 1. Halbjahr 2024 in Deutschland um 21,1 % zurück­ge­gangen. Nur 106.700 Wohnungen wurden genehmigt – halb so viel, wie die Bundes­re­gierung eigentlich hätte bauen lassen wollen. Bei den Gewer­be­im­mo­bilien sieht es nicht viel besser aus.

Das fordert Wider­spruch aus der Branche. Der Architekt Florian Nagler forderte im August im „Focus“, auf hoch­tech­ni­sierte Gebäude zu verzichten und statt­dessen auf einfaches Bauen zu setzen. Er kriti­siert, dass Gebäude zunehmend mit unnötig kompli­zierter Technik ausge­stattet würden, die oft stör­an­fällig sei und hohe Kosten verur­sache. Gefragt seien Gebäude mit redu­ziertem tech­ni­schem Aufwand, die dennoch den heutigen Standards entsprechen. …


Gekürzt. Geschrieben für Immo­bi­li­en­wirt­schaft. Der voll­ständige Beitrag erschien in der Nummer 05/​2024. Gratis testen unter https://​www​.haufe​-immo​bi​li​en​wirt​schaft​.de

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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