Die Batterieproduktion in Europa zeigt trotz Marktbereinigung eine starke Dynamik. Der Fokus liegt hier auf neuen Technologien und Recycling. Foto: CATL

Europas Batterie-​Wertschöpfung auf dem Prüfstand

von | 14. April 2026

Der Battery Atlas 2026 macht sichtbar, wo Europa indus­trielle Stärken bündelt, wo Lücken bestehen und an welchen Stellen stra­te­gische Entschei­dungen über Wett­be­werbs­fä­higkeit und Souve­rä­nität fallen.

Die Zahlen zur Zell­pro­duktion im Battery Atlas 2026 des Lehr­stuhles Production Engi­neering of E‑Mobility Components (PEM) an der RWTH Aachen zeigen eine deutliche Markt­be­rei­nigung. Während im Jahr 2023 noch Produk­ti­ons­ka­pa­zi­täten von mehr als 2.000 Giga­watt­stunden ange­kündigt waren, weist der Atlas Anfang 2026 eine realis­tisch prognos­ti­zierte Kapazität von rund 1.000 Giga­watt­stunden aus. Hinzu kommen weitere, bislang nicht bestä­tigte Projekte. Die ausge­wiesene Gesamt­summe liegt bei 1.023 Gigawattstunden.

Zahl­reiche Vorhaben wurden verschoben, skaliert oder stra­te­gisch neu ausge­richtet. Der Atlas doku­men­tiert damit eine Branche, die nach einer Phase hoher Erwar­tungen in eine Phase wirt­schaft­licher Konso­li­dierung eintritt und ihre Projekte stärker an trag­fä­higen Geschäfts­mo­dellen ausrichtet. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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