Wärme­wende wirt­schaftlich gestalten in Mehrfamilienhäusern

Die Wärme­wende im Bestand läuft am Ende immer auf dieselbe Frage hinaus: Was senkt CO₂-​Emissionen und Neben­kosten – und was verlagert lediglich Risiken, etwa vom Gaspreis zum Strom­preis oder hin zu intrans­pa­renten Fernwärme-​Preisformeln? Realis­tisch betrachtet bleiben im Bestand nur drei Optionen: Wärme­pumpen, Hybrid­hei­zungen und der Anschluss an ein Fern­wär­menetz. Entscheidend ist, welche Lösung bei Investitions- und Betriebs­kosten zu welchem Immo­bi­li­entyp passt.

Gebäudesanierung

Serielles Bauen: Recht­liche Hürden bremsen großes Potenzial

Serielles Bauen: Recht­liche Hürden bremsen großes Potenzial

Auch die neue Regierung wird das serielle und modulare Bauen in der einen oder anderen Form forcieren, also Entwicklung und Anwendung fördern. Die Poten­ziale sind in der Tat groß. Es gibt aber auch deutliche Grenzen in der Anwendung dieser neuen, eigentlich jedoch alten Bauweise.

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Kommu­naler Wärmeplan: Finan­zierung bleibt kompliziert

Kommu­naler Wärmeplan: Finan­zierung bleibt kompliziert

Die kommunale Wärme­planung ist ein entschei­dender Baustein der Wärme­wende. Sie erfordert umfang­reiche Inves­ti­tionen. Während große Städte vor allem die Fernwärme ausbauen, müssen kleinere Kommunen Alter­na­tiven zu Erdgas und Heizöl finden. Doch diese Vorhaben sind kost­spielig, ihre Finan­zierung unsicher. Ohne neue Formen neben Förderung und Kapi­tal­markt wird es nicht gehen.

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Quartiere: Der Schlüssel zur Wärmewende

Quartiere: Der Schlüssel zur Wärmewende

Die Ener­gie­wende im Gebäu­de­sektor stellt Ener­gie­ver­sorger, Städte, Wohnungs­un­ter­nehmen und kommunale Akteure glei­cher­maßen vor eine zentrale Heraus­for­derung: Wie kann die Trans­for­mation zu einem klima­neu­tralen Gebäu­de­be­stand bis spätestens 2045 gelingen – sozial verträglich, wirt­schaftlich tragfähig und technisch machbar? Ein viel­ver­spre­chender Ansatz liegt in der syste­mi­schen Betrachtung von Stadt­teilen, soge­nannten Quartieren.

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Turbo Wohnungsbau

Turbo Wohnungsbau

Wie können wir die Blockaden überwinden und bezahlbares Wohnen wieder möglich machen? Diese Frage bewegt die ganze Gesellschaft - nicht nur die neue Bundesregierung. Antworten gibt es viele: Weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung, ausreichende Förderung, bessere...

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Verwalter, Gestalter, Digitalisierer

Verwalter, Gestalter, Digitalisierer

Die ESG-​Vorgaben der EU, der steigende Druck zur Dekar­bo­ni­sierung, ein immer älter werdender Gebäu­de­be­stand und neue tech­nische Möglich­keiten – all das verändert die Aufgaben des Property Managers grund­legend. Die Bestands­sa­nierung wird zur stra­te­gi­schen Kern­aufgabe – mit Auswir­kungen auf Orga­ni­sation, Prozesse und Kompe­tenzen. Dabei kommt die Digi­ta­li­sierung zu Hilfe- und das auf allen Ebenen eines Sanierungsvorhabens.

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Wie läuft die Wärme­planung in Nieder­sachsen und Bremen?

Wie läuft die Wärme­planung in Nieder­sachsen und Bremen?

Mit dem Gesetz zur Wärme­planung und Dekar­bo­ni­sierung der Wärme­netze (WPG) hat sich schon die alte Bundes­re­gierung ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2045 soll die Bereit­stellung von Raumwärme, Warm­wasser und Prozess­wärme in Deutschland klima­neutral erfolgen. Erste Gemeinden auch in Nieder­sachsen und Bremen haben die Planung bereits abge­schlossen oder sind kurz davor. Doch wie funk­tio­niert die Umsetzung in der Praxis?

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Platte wird zum weit­gehend ener­gie­aut­arken Wohnhaus

Platte wird zum weit­gehend ener­gie­aut­arken Wohnhaus

Plattenbau und Energieeffizienz – das beißt sich. Doch in Aschersleben wird gerade der Beweis angetreten, dass beides gut zusammen geht. Dafür mussten die Wohnungsgesellschaft AGW und Energieexperte Timo Leukefeld allerdings um die Ecke denken. Die Lösung lag in...

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Schneller und günstiger mit dem neuen Gebäu­detyp E

Schneller und günstiger mit dem neuen Gebäu­detyp E

Angesichts explodierender Baukosten, steigender Zinsen und strengerer Bauvorschriften gerät der Wohnungsbau in Deutschland zunehmend unter Druck. Die Zahl der Baugenehmigungen ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Vor allem bezahlbarer Wohnraum wird immer...

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Kommunale Wärme­pläne starten – mit vielen Unsicherheiten

Kommunale Wärme­pläne starten – mit vielen Unsicherheiten

Das Gesetz zur Wärme­planung und Dekar­bo­ni­sierung der Wärme­netze (WPG) legt ehrgeizige Ziele fest: Bis 2045 sollen Raumwärme, Warm­wasser und Prozess­wärme treib­haus­gas­neutral werden. Städte ab 100.000 Einwohnern müssen bis 2026 Wärme­pläne vorlegen, kleinere Kommunen bis 2028. Erste Kommunen sind bereits fertig – zumindest mit der Planung.

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Kosten für Fernwärme werden steigen

Kosten für Fernwärme werden steigen

Das Gesetz zur Wärme­planung und Dekar­bo­ni­sierung der Wärme­netze (WPG) legt ehrgeizige Ziele fest: Bis 2045 sollen Raumwärme, Warm­wasser und Prozess­wärme treib­haus­gas­neutral werden. Städte ab 100.000 Einwohnern müssen bis 2026 Wärme­pläne vorlegen, kleinere Kommunen bis 2028. Erste Kommunen sind zumindest mit der Planung fertig. Die Planung ist teurer und die Umsetzung erfordert weitere finan­zielle Mittel und quali­fi­ziertes Personal – beides ist derzeit knapp.

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Contracting als Baustein im kommu­nalen Wärmeplan

Contracting als Baustein im kommu­nalen Wärmeplan

Contracting-​Modelle ermög­lichen es Kommunen und Wohnungs­un­ter­nehmen, die Wärme­wende zu bewäl­tigen, ohne selbst hohe Anfangs­in­ves­ti­tionen tätigen zu müssen. Gerade in Zeiten unsi­cherer Finan­zierung (und poli­ti­scher Sprung­haf­tigkeit) bietet diese Option Verlässlichkeit.

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EnWiPo
Planung ist bezahlbar, die Umsetzung wird teuer

Planung ist bezahlbar, die Umsetzung wird teuer

Kommunale Wärmepläne sind im besten Fall ein verbindlicher, datenbasierter Orientierungsrahmen für den Umbau der Wärmeversorgung. Verbindlich sind sie allerdings nur dort, wo Gebiete für eine künftige Fernwärmeversorgung ausgewiesen werden. Doch selbst das ist...

Wasser­stoff: Infra­st­uktur ohne Markt?

Wasser­stoff: Infra­st­uktur ohne Markt?

Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft bleibt deutlich hinter den politischen Erwartungen zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof. Die Prüfer sehen zentrale energie- und industriepolitische Ziele gefährdet: Planung, Priorisierung und Umsetzung der...

Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Die Koalition kippt die 65-Prozent-Vorgabe und erlaubt weiter Öl- und Gasheizungen. Das schafft kurzfristig Ruhe – schwächt aber eine klimapolitisch sinnvolle Leitplanke und vertagt Investitionen in eine zukunftsfeste Wärmeversorgung. Die schwarz-rote Einigung zur...

„Daten bündeln und Use Cases schaffen”

Daten bündeln und Use Cases schaffen”

Digitale Vernetzung verändert den Betrieb von Immobilien. Live-Daten sollen TGA und Facility Management verbinden. Frank Schröder, Co-Leiter des Gefma-Arbeitskreises "Gebäudebetrieb 4.0" und Director Efficient Technologies bei Phoenix Connect, erläutert im Interview...