Foto: Wintershall

Werden Rohöl und Heizöl dauerhaft günstiger?

von | 13. März 2014

Im gerade veröf­fent­lichten Ener­gie­preis­be­richt für Baden-​Württemberg 2012/​2013 wird auch eine Prognose zur Entwicklung der Rohöl­preise und damit zur Entwicklung der Heiz­öl­preise abgegeben.
Für die Rohöl­preise wurden dafür die Notie­rungen der New Yorker Rohstoff­börse NYMEX zugrun­de­gelegt. Demnach ergibt sich „aufgrund der gegen­wär­tigen Börsen­werte bis 2020 ein sinkender Rohöl­preis, nachdem für 2012 und 2014 zwei Maxima erreicht wurden“, so der Bericht, der im Auftrag des Minis­te­riums für Umwelt, Klima und Ener­gie­wirt­schaft des Landes Baden-​Württemberg vom Leipziger Institut für Energie erstellt wurde. „Der Rückgang der Rohöl­preises von 2013 bis 2020 um fast 10 % führt zu einem Rückgang des Heiz­öl­preises um etwa 7 % im gleichen Zeitraum“, schätzt der Bericht ein.
Diese Preis­ten­denzen seien aller­dings mit großen Unsi­cher­heiten verbunden, da vor allem poli­tische (Krisen-)Ereignisse in wichtigen Rohöl­för­der­re­gionen oder ‑ländern zu Preis­aus­schlägen nach oben führten, die aller­dings nicht prognos­ti­zierbar seien, so die Studie ebenfalls.
Geschrieben für Bund der Ener­gie­ver­braucher. Origi­nal­be­richt hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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