Brennholz ist nicht immer klimaneutral und emittiert in Kaminöfen hohe Mengen an Feinstaub. Foto: Frank Urbansky

Bedeutung von Biomasse im Wärme­markt wird steigen

von | 19. Oktober 2017

Biomasse ist einer der Schlüssel zur Wärme­wende. Doch zum Einsatz kommen über­wiegend Brenn­stoffe aus Holz. Biogas spielt eine unter­ge­ordnete Rolle. Flüssige Bio-​Brennstoffe sind fast nicht existent.

Auch wenn die Wärme­wende stockt – das Ziel, bis 2020 über 14 Prozent erneu­erbare Energien in den Wärme­markt einzu­koppeln, dürfte locker und schon vorher erreicht werden. Doch das liegt einzig und allein am beliebten Brenn­stoff Holz. „Den größten Beitrag zu den Erneu­er­baren liefern die verschie­denen Formen von Biomasse, über­wiegend in Form von Holz und Holz­ab­fällen (Pellets), gefolgt von Biogas aus unter­schied­lichen Quellen, auch Müll ist beteiligt”, konsta­tiert dies Springer Vieweg-​Autor Christian Petersen in seinem Buch­ka­pitel Ther­mo­dy­namik auf Seite 466.

Holz trägt zu knapp 70 Prozent zum Anteil der erneu­er­baren Energien im Wärme­markt bei, Biogas bringt es gerade mal auf 10,6 Prozent und flüssige Bio-​Brennstoffe verschwinden nahezu mit 1,3 Prozent. Gerade letztere wurden 2010 am Markt einge­führt und wurden mit einer Beimi­schung zwischen fünf und 15 Prozent zu normalem Heizöl gehandelt. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Mit den Zielen der Ener­gie­wende beschäf­tigt sich Energieblogger-​Kollege Björn Katz hier auf sei­nem Blog Strom­aus­kunft.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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