Immo­bi­lie von morgen muss signi­fi­kan­ten Beitrag für Ver­kehrs­wende leisten“

Steffen Braun. Foto: Fraunhofer IAO
Steffen Braun. Foto: Fraunhofer IAO

Inter­view mit Steffen Braun, Direk­tor, Leitung For­schungs­be­reich „Urbane Systeme“, Fraunhofer‐Institut für Arbeits­wirt­schaft und Orga­ni­sa­tion IAO in Stutt­gart


Wie schät­zen Sie die der­zei­tige Situa­tion der E‐Mobilität ein?

Es ist ein zen­tra­les Thema, das endlich Fahrt auf­nimmt am Markt. Wir for­schen bereits seit zehn Jahren, damals gab es mit den Modell­re­gio­nen E‐Mobilität einen ersten Hoch­lauf. Seither haben sich bereits viele Fragen geklärt. Aller­dings: Noch herrscht wenig Ver­ständ­nis, wie man E‐Mobilität in Rich­tung Wert­schöp­fung wei­ter­denkt.

Wie könnte denn diese Wert­schöp­fung auch für die Betrei­ber von Immo­bi­lien aus­se­hen?

In aktu­el­len Pro­jek­ten ana­ly­sie­ren wir bei­spiels­weise, wie viel Lade­leis­tung erfor­der­lich ist, wer diese bezahlt und wie daraus ein Mehr­wert für nach­hal­tige Mobi­li­tät ent­steht. Die große Chance meines Erach­tens ist, E‐Mobilität als inte­gra­len Bau­stein und neues Geschäfts­mo­dell für das Wohnen von morgen zu ver­ste­hen, nicht nur als Kos­ten­trei­ber. Dann kann die Immo­bi­lie von morgen einen signi­fi­kan­ten Beitrag zur Ver­kehrs­wende leisten.

Welche Kom­po­nen­ten sind dafür nötig?

Zum Bei­spiel muss das Zweit­fahr­zeug der Bewoh­ner in einer moder­nen Immo­bi­lie nicht mehr im Eigen­be­sitz sein, sondern eine geteilte Dienst­leis­tung. …


Gekürzt. Gemein­sam für Immo­bi­li­en­wirt­schaft. Der voll­stän­dige Beitrag erschien in der Nummer 02/2019. Zum Abon­ne­ment der Zeit­schrift Immo­bi­li­en­wirt­schaft geht es hier.

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