Dezen­trale Ener­gie­wende kann Bür­ger­pro­test her­auf­be­schwö­ren

Blockheizkraftwerke sind große Gasmotoren. Werden sie dezentral eingesetzt, verlagern sich Lärm und Emissionen nah zum Verbraucher. Das kann Proteste hervorrufen. Foto: Frank Urbansky
Blockheizkraftwerke sind große Gasmotoren. Werden sie dezentral eingesetzt, verlagern sich Lärm und Emissionen nah zum Verbraucher. Das kann Proteste hervorrufen. Foto: Frank Urbansky

Ohne Dezen­tra­li­tät gibt es keine Ener­gie­wende. Denn die Erzeu­gung und der Ver­brauch vor Ort sind effi­zi­ent. Doch auch Emis­sio­nen werden direkt zum Bürger ver­la­gert. Das kann Protest her­vor­ru­fen.

Von einer über­wie­gen­den Mehr­heit der Deut­schen wird die Ener­gie­wende gewünscht. Das bestä­ti­gen Umfra­gen immer wieder aufs Neue. Dennoch ist der Umstieg auf erneu­er­bare und die dezen­trale Erzeu­gung von Energie nicht ohne Kon­flikte zu haben. »Die Ener­gie­wende steht […] für ein Projekt, an dem sich die Bürger aktiv betei­li­gen können. Aller­dings handelt es sich bei der Umset­zung der Ener­gie­wende auch um einen kon­flikt­haf­ten Prozess, bei dem sich die Inter­es­sen der Akteure teil­weise dia­me­tral gegen­über­ste­hen«, beschrei­ben dies die Springer-VS-Autoren Moritz Bod­den­berg und Herbert Kle­misch, Buch­ka­pi­tel Bür­ger­be­tei­li­gung in Zeiten der Post­de­mo­kra­tie – Das Bei­spiel der Ener­gie­ge­nos­sen­schaf­ten, auf Seite 275.

Einer dieser Kon­flikte, die derzeit im Gegen­satz zu Wind­kraft­an­la­gen oder Raps­fel­dern noch nicht im Fokus der Öffent­lich­keit stehen, ist die dezen­trale Erzeu­gung von Strom und Wärme vor Ort, meist mittels Block­heiz­kraft­wer­ken (BHKW), zum Bei­spiel bei Quar­tiers­lö­sun­gen. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.