Legt Wert auf gute Lagerung und Nachhaltigkeit: Das Team von Naturbrennstoffe Kretschmann. Foto: Naturbrennstoffe Kretschmann OHG

Holz­handel in Deutschland: Zwischen Arbeits­kräf­te­mangel, Nach­hal­tigkeit und Grauimporten

von | 10. April 2019

Knapp 20 Prozent des in Deutschland geschla­genen Holzes wandern in Kamine und Pelletöfen. Doch damit ist der hiesige Brenn­holz­hunger noch lange nicht gestillt. Auch Importe, meist aus den Nach­bar­ländern und Osteuropa, lassen hier­zu­lande die Flammen lodern. Doch wie viel das genau ist, mag niemand sagen. Das hängt auch damit zusammen, dass ein Teil der Importe eher wenig nach­haltig produ­ziert wird.

Will man wissen, aus welchen Regionen der Welt man sich Brennholz nach Deutschland liefern lassen kann, hilft ein Blick auf die vom Online-​Börsenspezialisten IHB betriebene Website Fordaq (https://​holz​.fordaq​.com/) . Allein auf der ersten Seite tummeln sich Angebote aus Italien, Luxemburg, Litauen, Rumänien, der Ukraine, Tunesien, Weiß­russland, Belgien oder Frank­reich. Sind die Nach­bar­länder von Deutschland noch gut begründbar mit grenz­über­grei­fenden Märkten, so sieht das mit den entle­ge­neren osteu­ro­päi­schen Ländern etwas anders aus. Zwar ist dort die Verfüg­barkeit hoch, der Trans­portweg aber weit. Doch selbst das scheint immer noch günstiger zu sein als auf ausschließlich heimische Wälder zurückzugreifen.

Auch Thomas Kret­schmann von der Natur­brenn­stoffe Kret­schmann OHG nutzt unter anderem Angebote aus Osteuropa. Er betreibt seit 2003 in Hainichen zwischen Chemnitz und Dresden einen Brenn­stoff­handel für Holz­bri­ketts, Pellets und Kaminholz. Die Brenn­stoffe werden ab Lager verkauft, regional durch die eigenen Mitar­beiter ausge­liefert und bundesweit zum Festpreis mittels Spedition an Privat­kunden und Unter­nehmen versandt. Sein Geschäft wächst seit Jahren konti­nu­ierlich – und das, obwohl die Preise nach mehreren relativ konstanten Jahren im Jahr 2018 teilweise um 10 bis 20 Euro pro Tonne angehoben werden mussten. …

Seine Ware bezieht Kret­schmann nicht nur aus Deutschland, sondern auch von Produ­zenten im Ausland. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 04/​2019 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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