Anlagentechnik zum Carbonfaser-Recycling im „Zentrum für Textilen Leichtbau“ am STFI der Zuse-Gemeinschaft. Foto: Dirk Hanus

Wie man Carbon idea­ler­weise recycelt

von | 24. November 2020

Carbon ist ein beliebter Werkstoff sowohl in der Auto- als auch der Bauin­dustrie. Da er noch nicht allzu lange verwendet wird, gibt es kaum Erfah­rungen zum Recycling. Denn das ist nicht einfach.

Während andere Kunst­stoffe relativ einfach zu recyceln sind, gilt das für Carbon nicht. „Die Verwertung von Verbund­ma­te­rialien und Spezi­al­werk­stoffen, wie z.B. Carbon­fasern, stellt die Recycling- und Abfall­wirt­schaft derzeit vor große Heraus­for­de­rungen”, benennt dies Springer-​Autor Roland Pomberger in seinem Zeit­schrif­ten­beitrag Über theo­re­tische und reale Recy­cling­fä­higkeit auf Seite 9.

Dabei nimmt die Carbon­her­stellung weltweit zu. Der globale Jahres­bedarf der hoch­wer­tigen Fasern ist im vergan­genen Jahrzehnt auf 142.000 Tonnen ange­stiegen und hat sich somit fast vervier­facht, so die Indus­trie­ver­ei­nigung AVK. Die Anwen­dungs­ge­biete reichen inzwi­schen vom Fahr­zeugbau bis hin zur Bauwirt­schaft, wo es als Bewehrung im Beton anstatt Stahl zum Einsatz kommt und voll­kommen neue Statiken und Formen ermöglicht. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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