In Lingen sollen nach diesem Verfahren und mithilfe grünen Wasserstoffes nachhaltige Kraftstoffe entstehen. Grafik: BP Europa SE

Elek­tro­ly­se­po­ten­ziale für grünen Wasser­stoff bleiben begrenzt

von | 24. März 2022

Mit grünem Wasser­stoff soll die Ener­gie­wende gelingen. Die Poten­ziale hier­zu­lande bleiben begrenzt. Das liegt an mangelndem Grünstrom, hohen Kosten und zu wenigen Elektrolyseuren.

Grüner Wasser­stoff soll zumindest in der Industrie als Grund­stoff dienen und in einigen Bereichen der Mobilität für das Gelingen der Ener­gie­wende sorgen. „Wasser­stoff kann mithilfe unter­schied­licher Verfahren erzeugt werden, wobei das größte Potenzial im Elek­tro­ly­se­prozess gesehen wird, bei dem Wasser und elek­trische Energie zu Wasser­stoff verbunden werden”, beschreiben die Springer-​Autoren Mirko Kruse und Jan Wedemeier in ihrem Zeit­schrif­ten­beitrag Potenzial grüner Wasser­stoff: langer Weg der Entwicklung, kurze Zeit bis zur Umsetzung ab Seite 26 das grund­le­gende Verfahren.

Derzeit werden in Deutschland jährlich gut 60 TWh Wasser­stoff produ­ziert, 55 TWh davon mittels Dampf­re­for­mierung, bei der Methan, also Erdgas, in CO2 und H2 aufge­spalten wird. Gebraucht wird dieser Wasser­stoff vorrangig in der chemi­schen Industrie. Das Verfahren belastet die Umwelt durch den hohen CO2-​Anteil extrem und soll deswegen mittels Elek­trolyse, bei der Wasser mittels elek­tri­scher Energie in O2 und H2 aufge­spalten wird, ersetzt werden. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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