Die bisher weltgrößte CO2-Wärmepumpe in Esbjerg nutzt Meerwasser als Wärmequelle. Foto: Frank Urbansky

Dänemark taugt nur bedingt als Wärmewende-Vorbild

von | 7. Juni 2024

Unser nörd­licher Nachbar gilt mit einem Anteil von zwei Dritteln erneu­er­barer Energien im Wärme­markt als großes Vorbild. Doch Dänemark hat sich seit den 70er Jahren anders entwi­ckelt als Deutschland. Dieser Vorsprung ist nicht einfach aufzuholen.

Dänemark bezieht heute fast zwei Drittel seiner Heiz­energie aus erneu­er­baren Quellen, in Deutschland sind es knapp 14 %. Ein Grund: Dänemark hat auf die Ölkrise der 70er Jahre grund­legend anders reagiert als das damalige West­deutschland. Vor 50 Jahren waren unsere nörd­lichen Nachbarn neben Japan die ener­gie­im­port­ab­hän­gigsten Länder der Welt. Beide Länder impor­tierten zu 100 % vor allem Heizöl für die Ener­gie­er­zeugung bis hin zur Elektrizität.

Das Land diver­si­fi­zierte dann seine Versorgung und baute auch in mittleren Gemeinden Fern­wär­me­netze auf, die damals noch mit Import­kohle betrieben wurden. Einen ähnlichen Weg ging die DDR, die ebenfalls Wärme­netze aufbaute und mit heimi­scher Braun­kohle heizte. …


Gekürzt, Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sinal. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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