HVO als Dieselalternative für Traktoren ist inzwischen gut an Tankstellen vertreten. Foto: Frank Urbansky

Welche Alter­na­tiven es für Diesel in der Land­wirt­schaft gibt

von | 9. Januar 2026

Die Land­wirt­schaft verbraucht enorme Mengen Diesel. Zahl­reiche Alter­na­tiven stehen bereit – von Biokraft­stoffen über Biomethan bis zu Strom und Wasser­stoff. Kosten, Tech­no­logie und Politik werden entscheiden, welche Lösungen sich durchsetzen.

Jährlich verbraucht die Land­wirt­schaft in Deutschland rund 2 Milli­arden l Diesel. Das entspricht gut 5 % des gesamten Diesel­ver­brauchs und 5 Millionen t Treib­haus­gas­emis­sionen. Wie diese perspek­ti­visch durch klima­neu­trale Kraft­stoffe ersetzt werden können, ist derzeit nicht abzusehen. Ähnlich wie in der Logistik stehen auch hier eine ganze Reihe von Lösungen zur Verfügung.

Biokraft­stoffe als prak­ti­ka­belste Option

Besonders Biokraft­stoffe gelten aktuell als breit einsetzbare Lösung. Sie besitzen ähnliche Verbren­nungs­ei­gen­schaften wie Diesel und liefern hohe Ener­gie­dichten, die für schwere Maschinen entscheidend sind. Da viele Traktoren sehr alt sind, ist die Kompa­ti­bi­lität besonders wichtig. Würden alle land­wirt­schaft­lichen Fahrzeuge auf Pflan­zenöl oder Derivate umge­stellt, wären etwa 1,2 Millionen ha Raps nötig, rund 10 % der Acker­fläche. Bis 2007 war Biodiesel verbreitet, doch mit dem Wegfall steu­er­licher Vorteile brach der Markt ein. Die Tank-​Teller-​Debatte erschwert eine Rückkehr zusätzlich. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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