Dr. Thomas Stephanblome ist CEO bei GETEC Deutschland. Der promovierte Elektrotechniker verfügt über rund 30 Jahre Erfahrung in der Energiewirtschaft. Vor seinem Wechsel zur GETEC Group im Jahr 2019 verantwortete er bei E.ON Connecting Energies als Director of Global On-Site Generation den Aufbau und das Wachstum des Energieerzeugungsgeschäfts für nationale und internationale Industriekunden. Foto: Getec

Dekar­bo­ni­sierte Wärme­ver­sorgung kann Kosten deutlich senken”

von | 19. Februar 2026

In Hilchenbach haben GETEC und die SMS group eine der größten Luft-​Wasser-​Wärmepumpenanlagen Deutsch­lands in Betrieb genommen. Sie spart rund 6.000 Tonnen CO₂ pro Jahr ein. Dr. Thomas Steph­an­blome, CEO von GETEC Deutschland, erläutert im Interview, wie indus­trielle Wärme­ver­sorgung fossilfrei und zugleich wirt­schaftlich werden kann.

Sprin​ger​pro​fes​sional​.de: Warum hat das Projekt Hilchenbach für GETEC eine so große stra­te­gische Bedeutung?

Dr. Thomas Steph­an­blome: Wir sehen in der Industrie sehr viele Standorte mit ähnlicher Struktur: große Hallen­flächen, Büro­be­reiche, Kantinen – also klas­si­scher Wärme­bedarf. Genau dort liegen enorme Dekar­bo­ni­sie­rungs­po­ten­ziale. Hilchenbach zeigt, dass es funk­tio­niert – technisch, wirt­schaftlich und in einer Größen­ordnung, die für die Industrie relevant ist. Für uns ist das ein Refe­renz­projekt. Nicht als bloßes „Schau­fenster“, sondern als Lösung, die wir skalieren können.

Können Sie das auch in größeren Maßstäben umsetzen?

Ja. Wir sind ein großer Mittel­ständler und arbeiten gern mit mittel­stän­disch geprägten Indus­trie­un­ter­nehmen zusammen – prag­ma­tisch und lösungs­ori­en­tiert. Mit einem klaren Tech­no­lo­gie­ansatz können wir fossile Wärme voll­ständig ersetzen und gleich­zeitig einen messbaren Beitrag zur CO₂-​Reduktion leisten. Dank unseres modularen Anla­gen­kon­zepts lassen sich Lösungen flexibel anpassen und problemlos erweitern. Die 6.000 Tonnen pro Jahr sind ein starkes Signal. Das ist oft der Einstieg – zunächst bei Raum- und Hallen­heizung. Von dort aus lassen sich weitere Wärme­be­darfe erschließen. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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