Montage der Solarthermie-Kollektoren in Leipzig. Foto: Leipziger Gruppe

Ein Baustein für grüne Fernwärme – Groß­flä­chige Solarthermie

von | 21. Mai 2026

Groß­flä­chige Solar­thermie kann ein Erzeu­gungs­bau­stein für kommunale Wärme­systeme sein. Sie zeichnet sich durch niedrige Grenz­kosten, lang­fristig stabil kalku­lier­baren Wärme­ge­ste­hungs­kosten, hohe Flächen­ef­fi­zienz und eine verläss­liche sommer­liche Grundlast aus. Erste Projekte – auch im Zuge der kommu­nalen Wärme­planung in Deutschland – setzen deshalb zunehmend auf große Anlagen.

Deutschland verfügt mitt­ler­weile über mehrere Dutzend solare Wärme­netze im indus­tri­ellen Maßstab. Die instal­lierte Leistung bewegt sich im drei­stel­ligen Mega­watt­be­reich, und zahl­reiche weitere Projekte befinden sich in Planung oder bereits im Bau. Die Projekt­pipeline bis 2026 deutet auf einen deut­lichen Ausbau hin.

Unter­su­chungen, etwa vom Steinbeis-​Forschungsinstitut Solites, zeigen, dass insbe­sondere die Flächen­si­cherung, baupla­nungs­recht­liche Verfahren und Geneh­mi­gungs­pro­zesse die Umsetzung häufig um mehrere Jahre verzögern. Lang­fristige Szenarien, beispiels­weise von Prognos, sehen die Solar­thermie bis 2045 mit mehreren Tera­watt­stunden Jahres­er­zeugung als festen, wenn auch mengen­mäßig begrenzten Bestandteil des Fernwärmemixes. …


Gekürzt. Geschrieben für SI – Das Fach­ma­gazin für SHK-​Unternehmer von Holzmann Medien, Ausgabe 05/​2026. Der voll­ständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zur News­let­ter­an­meldung geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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