Regenerativ erzeugter Wasserstoff soll den fossilen Brennstoffbedarf in der Industrie und in der Mobilität reduzieren. Doch sowohl reine Importstrategien als auch eine Verlagerung der Industrien hin zu den H2-Quellen sind mit Nachteilen behaftet. Foto: Frank Urbansky

Ohne Wasser­stoff geht’s nicht

von | 19. Oktober 2021

E‑Fuels werden in Zukunft für den Mobi­li­tätsmix benötigt. Auch wenn diese Ener­gieform nicht auf die Effizienz von batte­rie­elek­tri­schen Fahr­zeugen verweisen kann, so hat sie doch den Vorteil der hohen Ener­gie­dichte. Und damit lassen sich Lkw, Land­ma­schinen, Schiffe oder Flugzeuge antreiben – aber auch Pkw. Im ersten Halbjahr des nächsten Jahres soll in Deutschland die 100. Wasser­stoff­tank­stelle eröffnen. Danach soll es sprunghaft vorangehen.

Wasser­stoff erhält von höchster Stelle Unter­stützung. Mitte 2020 beschloss die Bundes­re­gierung ihre „Nationale Wasser­stoff­stra­tegie“ und stattete sie alles in allem mit neun Milli­arden Euro bis 2030 aus. Deutschland soll zum weltweit führenden Ausrüster für moderne Wasser­stoff­tech­no­logien werden – und das in der gesamten Wert­schöp­fungs­kette, also in Produktion, Transport und Verbrauch. Unter­stützt werden private Inves­ti­tionen insbe­sondere in grünen Wasser­stoff, für den also rege­ne­rative Ener­gie­quellen genutzt werden.

An den Tank­stellen nahm Wasser­stoff schon vorher Fahrt auf – wenn auch langsam. Da die Inves­tition je H2-​Zapfsäule derzeit gut eine Million Euro beträgt und der H2-​Preis nahe den Geste­hungs­kosten liegt, sind keine Margen für die Betreiber möglich. In Zukunft soll dies zum einen dank der Wasser­stoff­stra­tegie möglich sein, zum anderen aber auch durch effi­zi­entere Herstellung des Wasser­stoffs, etwa durch eigene Windkraft- oder PV-​Anlagen wie am Berliner Flughafen BER. Diese Anlagen könnten zudem am Regel­en­er­gie­markt teil­nehmen und dort zusätz­liche Gewinne realisieren. …


Gekürzt. Geschrieben für Brenn­stoff­spiegel. Der voll­ständige Beitrag ist nur in der Ausgabe 10/​2021 zu lesen. Zum kosten­freien Probeabo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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