Green Finance entwickelt sich im Energiesektor zunehmend zur Voraussetzung für den Umbau von Strom‑, Wärme- und Netzinfrastrukturen. Wer heute in Erzeugungsanlagen, Speicher, Wärmenetze oder Übertragungs- und Verteilnetze investiert, steht vor hohen Kapitalbedarfen und der Herausforderung, diese in ein belastbares ESG- und Reporting-Régime einzubetten.
Auch das von Präsident Donald Trump eingeleitete energiepolitische Rollback in den USA wird daran wenig ändern. Erneuerbare Energien wachsen weiter – auch in Nordamerika. Und die EU verfolgt einen eigenständigeren Weg mit Fokus auf regenerative Energien – auch, um Importabhängigkeiten von globalen Brennstoffanbietern wie den USA, Russland oder den Golfstaaten zu reduzieren.
Dabei gilt auch: Erst das Zusammenspiel aus tragfähiger Finanzierungsstruktur, regulatorisch konformer Nachhaltigkeitsberichterstattung und externer Validierung macht viele Infrastrukturprojekte im Energiebereich Projekte Banken, institutionelle Investoren und Fördergeber überhaupt refinanzierbar.
In der Praxis dominieren dabei zwei Ansätze: zweckgebundene Finanzierungen („Use of Proceeds“) und leistungsgebundene Finanzierungen („KPI-linked“). …
Gekürzt. Geschrieben für Energie&Management. Erschienen in der Ausgabe 5/2026. Der vollständige Beitrag ist nur dort zu lesen. Zum kostenfreien Probeabo, dem Artikelkauf oder den verschiedenen Abonnement-Paketen geht es hier.





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