Regie­rung glaubt noch an sin­ken­den End­ener­gie­ver­brauch

Wird gern für die eigene Wärmewende genutzt: Austausch der alten Heizung. Foto: Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks Wärmewende, Heizung, MAP, APEE
Beratung soll mehr Energieeffizienz ins Heim bringen. Foto: Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks

Die Bun­des­re­gie­rung ist davon über­zeugt, dass der End­ener­gie­ver­brauch in Zukunft sinken wird.  2015 und 2016 ist zwar gegen­läu­fi­ges zu beob­ach­ten. Als Gründe werden die höhere Wirt­schafts­leis­tung, Bevöl­ke­rungs­zu­wachs und kühlere Wit­te­rung her­an­ge­zo­gen.
Mit­hilfe des Natio­na­len Akti­ons­plans Ener­gie­ef­fi­zi­enz (NAPE) und des Kli­ma­schutz­pro­gramms 2020 soll jedoch alles besser werden. Schät­zun­gen deu­te­ten darauf hin, dass der Gesamt­pri­mär­ener­gie­ver­brauch in Deutsch­land zwi­schen 2008 und 2020 vor­aus­sicht­lich um gut zwölf Prozent zurück­ge­hen werde. Ver­ant­wort­lich dafür sollen Ener­gie­ef­fi­zi­enz­stei­ge­rung, Abwär­me­ver­mei­dung und Ener­gie­be­ra­tung sein.

Hoff­nung NAPE

Große Hoff­nun­gen werden dabei auf das NAPE gesetzt. Maß­nah­men wie Qua­li­täts­si­che­rung und Opti­mie­rung der bestehen­den Ener­gie­be­ra­tungs­pro­gramme des Bundes, die Wei­ter­ent­wick­lung des CO2‐Gebäudesanierungsprogramms der Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau (KfW) und die Wei­ter­ent­wick­lung der KfW Ener­gie­ef­fi­zi­enz­pro­gramme zur För­de­rung von Inves­ti­tio­nen in ener­gie­ef­fi­zi­ente Tech­no­lo­gien durch Unter­neh­men sollen dabei die gewünsch­ten Effekte bringen.

Warum sollte es klappen

Aller­dings bleibt frag­lich, warum dies in den letzten drei Jahren dieses Jahr­zehnts greifen sollte. Die Maß­nahme­pa­kete exis­tie­ren, etwa für die Effi­zi­enz als MAP oder APEE schon länger. Ein Erfolg blieb ihnen bisher im grö­ße­ren Maße ver­wehrt.