Flüssiggas, hier ein halbvergrabener Erdtank, kommt vor allem in ländlichen Gegenden zum Einsatz, in denen keine Wärme- oder Gasnetze anliegen. Foto: Urbansky

Flüs­siggas kann Heizöl ersetzen

von | 29. März 2018

Flüs­siggas ist im Wärme­markt ein Nischen­produkt. Nur drei Prozent der Wohnungen werden damit beheizt. Doch es verbrennt umwelt­scho­nender als Heizöl und könnte dieses in länd­lichen Gebieten ersetzen.

Flüs­siggas, ein Gemisch aus Propan und Butan, ist ein viel­fältig einsetz­bares Neben­produkt, das bei Raffi­ne­rie­pro­zessen und der Förderung von Erdöl und Erdgas gewonnen wird. „Flüs­siggas dient im privaten Bereich als Heiz- oder Kochgas, in der Industrie als Brenngas und in Kraft­fahr­zeugen mit Ottomotor als Autogas (Treibgas). Das Gas kann auf See, auf der Schiene und auf der Straße in Tanks befördert werden”, beschreibt Springer Vieweg- Autor Christian Petersen auf Seite 474 seines Buch­ka­pitels Ther­mo­dy­namik das breite Einsatzspektrum.

Am häufigsten wird Flüs­siggas hier­zu­lande als Heizgas verwendet. 600.000 Wohn­ge­bäude werden so beheizt. Doch das sind nur rund drei Prozent aller Haushalte. Dabei ist das Potenzial von Flüs­siggas viel größer. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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